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Thema: Fahrtipps


Es ist Anfang April, plötzlich sommerlich 25°C vor der Ampel im Stadtverkehr, noch wenige Meilen bis zur ersten lohnenswerten Landstraße. Noch schwitzt unser Fahrer vom Umziehen in die Lederkombi, den Helm hat er sich im besten Sinne saugend über den Kopf gestülpt. Für den Gedanken an einen geschlossenen Kinnriemen hat es noch gelangt, aber der Wunsch nach Spaß in kurviger Landschaft trübt die Sinne. Der Arbeitspeicher wäre bei Gedanken an die Fahrsicherheit sicherlich kurz vor dem Kollaps. Behüteter der, der über eine ausreichend große Festplatte verfügt und auf Ressourcen zurückgreifen kann, die nicht neu erdacht werden müssen. Das Fahrsicherheitstraining im letzten Jahr war die eine Sache, eingeübte motorische Fähigkeiten die andere, und außerdem hat man sich ja sechs Monate bei passivem, öffentlich-rechtlichen Wintersport vor der Glotze geschont. Doch was macht die Fahrt noch sicherer, bewahrt vor all zu groben Schnitzern?

Hier also der Aufruf zur Sammlung:
Lasst uns kleine, aber hilfreiche Fahrtipps zusammentragen, seien sie noch so banal und auf den ersten Blick keinen wert.

Ich mache mal den Anfang und kehre an die Ampel aus der Einleitung zurück:

Du stehst heinter einem Auto an der Ampel?
Zeit für einen Lampencheck, wenn der Vordermann doch gerade ein so schön gewachstes Auto fährt. Und führ die hintere Beleuchtung dient eine Halse dem Stretching. Noch sind wir in der Stadt, der Weg zur nächsten Birne an der Tanke ist nicht weit.

Bin gespannt, was Euch so einfällt.

Gute Fahrt
Mirko



Ja, ist zwar noch reichlich früh und verdammt weit weg von auch nur annähernd 15 oder brauchbaren 18°C, aber egal. Der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm.

Nach so langer Standzeit ist eine LUFTDRUCKKONTROLLE ziemlich wichtig!
Ist aber natürlich kein Fahrtip im Wortsinn.
mfg Ansgar



die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining ist aus meiner Sicht sinnvoll - alternativ - Fahrübungen (dazu gehören auch Bremsübungen) auf einem abgesperrten Gelände. Der 100er fürs Fahrtraining sollte drin sein.



Italienerhatz auf dem Spreewaldring kostet vergleichsweise günstige 150 und macht viel mehr Spass!



Finde das Thema echt wichtig und gut das es jemand angeschnitten hat, auch wenn wir derzeit lieber die Schlitten rausholen sollten und drauf achten das in unseren Maschinen der Frostschutz stimmt. Werde demnächst dazu Gedanken äußern, weil mir das am Herzen liegt. Ich gehöre zu der Gilde, welche die Hirnlosen mit von der Straße kratzt. ( oder besser was teilweise davon übrig ist )frostige Grüße vom anhalter66!!!



Falls sich Deine Antwort auf meine Bemerkung bezog möchte ich nur nachschieben, dass ich es extrem ernst meinte.
Ich glaube wirklich sicher kann man nur fahren, wenn man genau die Grenzen kennt. Bei so nem Renntraining kann man die ganz gut ausloten. Und wo sonst kann man sich mal richtig ungestört und ohne andere zu gefährden auch Auswirkungen der Technik auf das Fahrergebnis kümmern?

Ich glaube der implizit erhobene Zeigefinger beim Sicherheitstraining würde mich stören.
Grüße
T




Stimme dem zu, unbedingt.

Mit den sogenannten Sicherheitstrainings habe so meine Probleme, und noch vielmehr davon, wenn ich hinter einem Fahren muss, der dort vor allem seine "Technik" gelernt hat.





Hallo noehls, nein das hast du in den falschen Hals bekommen. Gegen ein Sicherheitstrainig auf einer Rennstrecke bzw. gegen Rennsport überhaupt hab ich nichts einzuwenden. Jeder der Rennsport betreibt, weiß um die damit verbundenen Gefahren und es ist wie in jeder Sportart natürlich mir Risiken verbunden. Das Vertrautmachen mit dem Gefährt welches unter einen seinen Dienst tut, auf einer dafür vorgesehenen Strecke ist absolut in Ordnung. Wichtig ist, dass und da gebe ich dem anderen Autoren recht, das Erlernte nicht ins Gegenteil, ich meine zur Selbstüberschätzung umschlägt. Das ist denke ich auch ein rießen Problem. Viele junge aber auch viele routinierte Fahrer überschätzen sich. Routine ist ein großes Thema in Punkto Sicherheit. Solange der Verstand und nicht das geile Gefühl die Oberhand behält, hat man eine gute Chance unbeschadet durch den Sommer zu kommen.
Nachdenkliche Grüße vom anhalter 66



Hi,

ich stimme Bill hier (ausnahmsweise) mal voll zu.
Ich möchte hier nur den Fahrsicherheitstrainingsinstruktor nennen, der sich bei einem der vergangenen Skorpiontreffen im nassen Kreisel hinter seiner Madam auf die Nase gelegt hat mit seiner Kiloemme.
Waren nachher natürlich alle anderen schuld, der GoldWing-Torguide, die hirnlosen Skorpion-Raser, das Straßenbauamt und weißnichtnochwer.
Auch die Instruktoren vom Moto-Aktiv oder Motorrad-Action-Team halten sich selbst alle für allwissend, bis hin zu der Uneinigkeit untereinander, ob man beim Bremshaken Kupplung ziehen soll oder nicht.
Will sagen, die kochen auch alle nur mit Wasser und was die Jungs erzählen soll man nicht so ohne Weiteres unreflektiert übernehmen!

SuperMono-Gruß
Kosta



Ich denke jeder muß seine eigenen Erfahrungen sammeln und machen. Wie man in der entsprechenden Situation damit klar kommt, hängt sicher auch von vielen verschiedenen Kriterien ab. Ein Allheilmittel wird es nicht geben. Jeder Meter Straße ist anders, jeden Moment verändert sich etwas im Verkehr. Meiner Meinung nach ist es schon sehr wichtig, dass man mit seinem Teil absolut vertraut ist. Dafür können dann sicher auch diese Trainigseinheiten etwas beitragen. Ich bleibe jedoch bei meiner o.g.These, dass in erster Linie ein individuelles Fahren, soll heißen jeder nach seinen fahrerischen Können und Möglichkeiten, aber immer mit entsprechenden Verstand und wie ein guter Schachspieler immer einige Schritte voraus denken wichtg ist. ( Was könnte sein wenn ... )



Tipp fürs fit Bleiben im Winter:
Freitag und Motag Urlaub nehmen, Planenanhänger mieten und so weit nach Italien rein fahren, bis das Wetter gut genug ist.

Sicherheitstrainings sind ganz interessant. Ich habe mal eins gemacht, weil der Bund es bezahlt hat und ich dafür freigestellt wurde. Dafür hat es auch den ganzen Tag lang geregnet wie aus Kübeln. Bei dem Train waren mindestens 10 Leute, die noch nicht mal 5000km auf 2 Rädern gefahren sind. Denen rettet so ein Training vielleicht das Leben. Die hatten teilweise NULL Ahnung von Fahrphysik und von Beherrschung der Maschine war absolut nichts zu sehen.
Dumm angestellt haben sich vor allen die mit ABS oder fetten Japantourern.
Damals hatte ich den BT45 vorne und hinten drauf und konnte von der Nasshaftung profitieren.

Wenn mir nochmal jemand den Tag Urlaub und das Training zahlen würde, könnte ich mir vorstellen, da nochmal teilzunehmen. Natürlich wieder mit der MZ. Die ZRX verträgt keine Feuchtigkeit (polierte Zuhälterfelgen).
Da ich mittlerweile auch wieder zu den deutschen Motorradfahrern mit <10000km pro Jahr gehöre, kann es nicht schaden, wenn einem mal wieder einer erklärt, wie man mit dem Feuerstuhl umgeht mangels Fahrpraxis.



Das Vertrautmachen mit dem Gefährt welches unter einen seinen Dienst tut, auf einer dafür vorgesehenen Strecke ist absolut in Ordnung. Wichtig ist, dass und da gebe ich dem anderen Autoren recht, das Erlernte nicht ins Gegenteil, ich meine zur Selbstüberschätzung umschlägt. Das ist denke ich auch ein rießen Problem.


das ist natürlich auch eine Theorie, die ich aber nicht teilen kann. Wer unvernünftig sein will ist es so oder so. Auf der Rennstrecke trifft man auch auf Leute die so richtig fahren können und im direkten Vergleich merkt man erstmal was man für eine Pfeife ist. Also ich hab von solchen Maßnahmen noch keine Höhenflüge bekommen. Andererseits konnte ich letztes Jahr auf der Sraße einen totsicheren Karambol verhindern, wo ich überzeugt bin, daß ich das ohne div. Trainings nicht hingekriegt hätte. Daß man Training und Straßenverkehr nicht vergleichen kann stimmt schon, die Mischung machts.
Vor Jahren war ich bei einem Fahrsicherheitstraining bei Sachsenbike. Ich glaube 60Eur für 8h inkl. Frühstück u. Theorieteil. Der merkwürdige Fahrtrainer hatte u.a. behauptet, daß alle Motorräder den selben Lenkwinkel haben, bis er dann selber an seinem abgesteckten Mist gescheitert ist. Er hatte es zumindest versucht und insgesamt war es so schlecht nicht.

Zum eigentlichen Thema kann ich nur sagen: Ruhe bewahren, sich einfach freuen daß es wieder rollt, beizeiten mal anhalten und ums Motorrad laufen(ich hatte mal ein böses Ölleck).
Daß es überhaupt mal wieder rollt, kann ich mir momentan garnicht vorstellen, blödes Wetter, blödes


Gruß Uwe



Ich meinte nicht, dass ein Fahrsicherheits Training zwangsläufig zur Selbstüberschätzung führt, sondern das es schlecht wäre, wenn es dies zur Folge hätte. Also erst richtig lesen, und dann antworten....



Das hast Du geschrieben: "Das ist denke ich auch ein rießen Problem. "

"Ich meinte nicht, ... sondern ... wäre, ... hätte. Also erst richtig lesen, und dann antworten...."

Kein unterstellter Lesefehler. Sondern ein Formulierungsfehler.

Fahrtipp: Fahrt Schlitten.
Ronald





Weiß nicht was ihr habt ;)
Fahrtipp :

Gibts in allen Größen:

Oder Varianten:

Auch poliert ;)

Und für Hardcore Fahrer ;)


Fahrsicherheitstraining ist bestimmt gut aber wenn nur bei großen Anlage und im kleineren Kreis . Da der Nürburgring nicht weit von mir ist wollte ich dort eigentlich vor JAAAAHHHREN schon eins machen ;)

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