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Thema: Neu: komodes Federbein & Bremse hinten


Mich nervte sei längerem das zu harte Zentralfederbein der Skorpion. Gelegendlich dachte ich, die Bandscheiben kommen mir zu den Ohren raus. Dann, oh glücklichersweis, brach mein Billsteinbeinchen auf Berliner Kopfsteinplaster.



Knick-Knack, es wart bereits angebrochen ...

Beim Motoradgebrauchteilehändler fand ich für 70€ ein Bein, welches mit Ausgleichsbehälter & mir viel stabieler vorkam. Herkunft, ungewiss ...


Oben das Billsteinbeinchen. Dämpferdorn ca. 6mm. Maße Loch zu Loch ca. 310mm.
Unten das neue Bein. Dämpferdorn um 10mm. Maße Loch zu Loch ca. 295mm.
Die Achsaufmahmen mußten auf 12mm aufbegohrt & unterhalb die Aufnahmezange dem Federgelenk angepasst werden.


Der Ausgeleichsbehälter sitzt in einer angeschweißten Zündspulenschelle.
Die Druck- & Zugstuffe kann sehr komod auf Solo /plus Gepäck oder Sozia oder Duo & mit Gepäck angepasst werden.

Fahrverhalten:
Durch das kürzere Federbein kommt das Heck etwas höher. Das Kurvenverhalten ist sehr ausgewogen. Durch das viel bessere Dämpfungsverhalten ist es eine Wonne über Stock & Stein zu fahren. Straße, Holperpiste, Gelände, es macht einfach Spaß. Die Skorpion gewinnt enorm am Fahrverhalten & vor allem im Komfort.
Gedanke:
Mit so einem Federbein kommt die Skorpion Treveller mehr in die ausgewogene Tourenklasse. Wesshalb gabs sowas nicht ab Werk, meintwegen als Option?

Die hintere Bremse nervte mich seit längeren.
Bremsverhalten, naja ... Die Bremsklötzer in der Zange gingen nicht 100%ig zurück.
In der Gebrauchtteilekiste fand ich eine japanische Standardbremspumpe & eine Brembozange.
Für die Bremspumpe mußte ich ein Adaptereisen -1- frickeln, da die Lochabstände unterschiedlich sind. Durch das Adaptereisen kommt die Pumpe etwas höher & passt hervorragend. Der Bremsdorn ist 6mm, damit viel stabieler also original.
Das Bremsverhalten, nach einer Einfahrt- & Gewöhnungszeit, ist sehr präziese. Ein himmelweiter Unterschied zum Original. Das Hinterrad läuft jetzt frei.







So, wie ich das gehört habe, bricht die Stange des Federbeins gerne, wenn die untere Gabel zu fest angezogen wurde und deshalb klemmt. Auch die Verwendung der falschen Schraube (ohne Absatz) kann das hervorrufen. Kam jedenfalls schon mehrfach vor.

Bei Deiner Skorpion schließe ich auch Festgammeln nicht als Ursache für den Bruch aus.
Sprüh wenigstens alles mit Ballistol ein, das den Elementen ausgesetzt ist. Noch besser ist LPS-3 aber das ist nicht überall zu bekommen.



... und wo wir gerade beim Meckern sind.

Was steht nochmal ganz oben im Forum?

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Wieso erstellst Du für ein und dasselbe Thema zwei Threads?

Du müllst schon wieder das Forum zu!!!





Ahahaaa - ertappt -->

Wo sind die Sicherheitsschuhe?

Im Ernst:
Das Bilstein ist gebrochen, weil der Rost zusehr schwächte und die Bewegung in den Lagern seit Jahren keine mehr war.
Dem Rest wird es genauso ergehen - Du hilfst ja ordentlich mit dem Schraubenschlüssel nach.
Du lieferst die brutalstmöglichen Grobschlosserstorys ab.
ICH vermute eine permanente Soziologiestudie im Motorradfahrerbereich.
Ergo: Wir sind hier nur Versuchskaninchen!

Doch - ich habe recht!

Wolf



Danke Torsten für den Wink, habe alles schön eingefettet, mit Mos2.
Einen Bolzen der Umlenkung mußte ich vor ner Weile wegen festgegammelt "rausprügeln". Erst drei Wochen später brauch das Bein.
In ferner Zunkunt will ich die Umlenkung auf Rollenlager umrüsten lassen.

Zumöllen, mir war & ist so, das ich ein neues Thema geöffnet habe. Mein vorletzter Beitrag kann ruhig gelöscht werden, da hatte ich ne Suchanfrage, hier ist die Umsetzung von uwei Umbauten. Egal ...



Da wirds sogar dem russischen Landmaschinenbauer schlecht, wenn er dass sieht.

Pflege und Instandhaltung sind aktive Beiträge zur Betriebssicherheit, habe ich gehört.

Kopfschüttelnde Grüße
Mattes



aber en drehmomentschlüssel haste schon benutzt nachdem du die umlenkung demontiert hattest oder?

darf man naemlich nicht einfach gut festziehen. das muss ja beweglich bleiben.
bei mir war alles ok mit den bandscheiben, als ich noch das orginale federbein hatte. das hat aber auch gedaempft und gefedert ...

vielleicht lags daran.

gruß jan



Da wirds sogar dem russischen Landmaschinenbauer schlecht, wenn er dass sieht.

Ja, da fällt mir nur der Begriff "Gewaltschrauber(in)" ein :-).
Mich ätzt der Tüv in Deutschland ja ziemlich an, aber hier sollte dann doch mal anlässlich der nächsten HU - die ja hoffentlich bald ansteht - beherzt eingeschritten werden.



Einzig interessant wäre gewesen, aus welchem Krad der Dämpfer stammt. Leider fehlt eben dies.

Die Bremspumpe hätte ich mit etwas längeren Schrauben verschraubt, so, dass das Gewinde komplett genutzt wird.



danke roland für deine hinweise.

das dämpfergelenk hatte ich bereits geschmiert. tsja, jetzt weiß ichs, das eben n' moped, welches einer käuflich erwirbt, erst einmal an allen beweglichen stellen auseinander friemeln muß & alles schön fetten.
eben, wegen einer besseren beweglichkeit überlege ich auf rollenlager um zu rüsten.
nebenbei bemerkt, das federbein war angebrochen. das dämpfergelenkt hatte ich vor ca. drei/vier wochen vor dem bruch gefettet, wohl zu spät.
die schrauben habe ich so angezogen, wie vorgefunden & die wurden von ner fachwerkstatt angezurrt.

allenanderen sei gesagt, klappe halten wenn ihr nur schwachsin von euch geben wollt!
was nun an meiner arbeit grobschlechtig sein soll, keine ahnung.
hat eben nicht jeder die kohle, die werkstatt, die ausstattung.
schon vergessen, ich schraub auf der straße & halte mich hartz acht irgendwie über wasser, bin nicht mehr voll arbeitsfähig aus gesundgheitlichen gründen. da kann ich nicht immer auf die super "edelzubehörteile" zurück greifen. kann nicht jeder die vollausgestattete werkstatt besitzen.
ALSO BLEIBT MAL SCHÖN AUF TEPPICH "IHR DEPPEN"!



die schrauben habe ich so angezogen, wie vorgefunden & die wurden von ner fachwerkstatt angezurrt.


Auch der Typ von der Fachwerkstatt macht murks - sogar öfters. Drehmoment bleibt Drehmoment und nicht jeder hat immer das Fingerspitzengefühl damit es passt.

Das "Kunstwerk" sieht russisch aus, das sieht auch der letzte "Depp" ;-). Relativ viel Rost, Schweißnähte wie Igors Arbeit am T34 oder am U-Boot, dazu noch aus anderen Beiträgen ein bunter Schraubenmix an der MZ und schon steht das Bild. Das Flacheisen an der Pumpe hätte man vorher auch mal fix schleifen und silber überjauchen können, schwupp sieht die Lösung gefällig aus.

Dein Talent, dass etwas zu Bruch geht, sucht aber wirklich seinesgleichen. So viel war in zig Jahren an zwei Skorpionen nicht mal kaputt.

Schraubergruß
Carlo



@MZart:
Ich behaupte mal frech, daß ne Dose WD40 aus dem Sonderangebot, "normal" angefasstes Material, Loslassen wirrer Ideen und nicht zuletzt das Beherzigen von Deppentipps - Dir sehrviel von Deiner knappen Kohle hätte sparen können.
...oder es wären mit den gewonnenen Ressourcen mehr Motorradkilometer drin gewesen :-)

Wolf



Wenn ich mir den Rost an der Schwinge so anschaue, wird der TüV wahrscheinlich Rost an Teilen der Radaufhängung beanstanden. Das hat man auch nicht oft an Motorrädern.



Moin,

@MZart
"Durch das kürzere Federbein kommt das Heck etwas höher."
Wie geht das?

Uli



Das ist nicht das erste gebrochene Federbein, davon gibt es hier einige Berichte. Im Baghira-Forum gibt es Ideen, die Umlenkung (ist die gleiche, nur andersrum verbaut) mit Schmiernippeln zu versehen. Ist sicher einfacher, als auf Kugellager umzurüsten: Löcher bohren, Gewinde schneiden, Schmiernippel rein.

Gerade wenn das Krad draußen steht, solltest Du da überall mal Farbe ranmachen (Schweißnaht der Ausgleichsbehälterhalterung, Adapter der Bremspumpe und die angegammelten Stellen mal entrosten und konservieren. Patina vom Gebrauch ist ja aller Ehren wert, aber Patina ist nicht mit Gammel gleichzusetzen. Insofern geh einfach mal einen Tag pflegend ran.

Das es aussieht wie an nem T34 ist nicht MZArts Schuld. Das war ab Werk so. Muss halt ein sauberer T34 draus werden.

Grüße
Ballistol

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