Bitte benutzt die Suchfunktion und schreibt Euren Beitrag, wenn möglich, in eine bereits geöffnete Rubrik.
Seiten: 1 2 3 4 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Zündkurve(n) mit Ignitech-Box


Laut Ignitech-Homepage :
Was ist Basis Vorzündung?

Wir erklären es für einen Rotor mit einem Pulsrotor und einem Geber. (Bild: Kolben befindet sich im OT)

Im Leerlauf und bei niedrigen Drehzahlen (unterhalb des ersten festgelegten Punktes in der Einstellung für die Zündkurve), entsteht der Zündfunke, wenn die Erhebung des Rotors am Pick-Up vorbeigelaufen ist. Dies wird als Basis-Vorzündung bezeichnet.

Die Basis-Vorzündung kann nicht durch die Software eingestellt werden. Sie wird durch die Lage des Rotors zum Pick-Up bestimmt, wenn sich der Kolben im oberen Totpunkt befindet. Die Basis-Vorzündung liegt normalerweise bei ca. 10° (von 3°-22°, abhängig von der Konstruktion des Motors).

Dieser Wert wird auch in der Software eingegeben. Wenn der Rotor zum Pick-Up korrekt eingestellt ist, stimmt der Wert in der Software mit der tatsächlichen Basis-Vorzündung überein.

Da sich die Rotationgeschwindigkeit bei niedrigen Drehzahlen sehr stark ändert, ist die Signalqualität am Ende der Erhebung des Rotors besser. Das erzeugt einen stärkeren Zündfunken bei niedrigen Drehzahlen und im Leerlauf.

Ignitech



Rechnet sich die Basisvorzündung über den gesamten Bereich dazu?


Somit gemäß dieser Aussage und meinem begrenzten technischen Verständnis nicht. Die Basisvorzündung ist durch die Hardware vorgegeben und gilt so lange, bis die Box (Software) was Anderes sagt (erste Koordinate, die dann ja z.B. 13° bei 700/min haben kann).

Ich bin bei 7k/min bis auf 40° vorzündung gegangen, eine XL500 hat 35° ab 3,5k. Die Originalbox (max38° ab 5,5k) ist auf 91 Oktan Klingelwasser ausgelegt, jetzt muss als nächstes ein Wiseco rein mit höherer Verdichtung, aber das gehört hier nicht hin.

SuperMono-Gruß

Kosta



Die 38° sind der ursprünglichen Weltreisefähigkeiten der XT geschuldet, da sollte man ja alles mögliche brennbare reinschütten können müssen.

Den Ignitech-Text kenne ich, allerdings habe ich im Hinterkopf dabei eine bleibende Skepsis ob der möglichen Fehlerquellen bei der Übersetzung ...

"unterhalb des ersten festgelegten Punktes in der Einstellung für die Zündkurve), entsteht der Zündfunke, wenn die Erhebung des Rotors am Pick-Up vorbeigelaufen ist"
Soweit verstehe ich es. Aber ich les da nicht raus, dass danach nur die Elektronik das sagen hat, die Erhebung auf dem Rotor bleibt ja gleich und von der Erhebung bekommt die Box ja die Position übermittelt. Die Frage also präzise: Vom Beginn oder dem Ende der Erhebung?

Unabhängig davon hier eine Kurve, die ich für orig. Motoren nehme:



Grüße
Ronald



Moin,

Habe es irgendwo anders schon mal gefragt. Hat jemand von euch die eingegeben daten mal uberpruft mit ein stroboscopelampe (mit vorzundung anzeige)? Wen ich die grafike sehe habe ich das gefuhl das ich etwas nicht richtig mache, bei 30grad baut der motor nur ab! Genau so wie bei 45 grad. Ein OEM motor mit 28 grad wieso braucht er das? Verdichtet wie ein oldtimer, drehzahl von nix! Das einigste was so ein TCIP bringt is das die maschine besser anspringt und weniger zuruckschlagen wird. Aber das hat zu tun mit die leistung die der TCIP hat, womit letztendlich die zündspule das maximale ereichen kan.

Auch motoren mit hohe verdichtung und hohere drehzahlen brauchen keine 28 grad. In anfang habe alle die box von der TDM benutzt, der ging ja hoher dan 8000 rpm! Die box war leider auf 42 grad eingestelt, das bedeutet detonieren (high speed knock) und kolben im arsc.....

Es wird interessant wen man anderen kraftstoff in der tank smeist, krafstoff die ein etwas snelleres flammefront geswindigkeit hat, und wen man dan noch die drehzahlen hochjagd.

Naja las das kommentar ertsmal komen,

Wim





Moin,

Hatte so lange gebraucht um etwas zu typen das ich der beitrag von Ronald nicht gesehn habe:-) Habe das gleiche gefühl, grossen unterschied mit ein OEM box ist die einstellung von der "dwell angle" fruher war das mechanisch und jetzt elektrisch. Wen man der dwell angle ändert wird die inductionspannung höher und damit ein kräftiger funke!

Wim



basis vorzuendung
eigentlich heisst das richtige statische Vorzuendung aber die Erklaerung bei Ignitech ist soweit korrekt. Die statische Vorzuendund is ist bei uns festgelegt durch die Stellung des Pickups zum Polrad und betraegt 3°. Da der Wert bauart bedingt ist, kann die Elektonik nicht davon abweichen. Etwa beinder Magnetzuendung war die Kurve fest eingestellt und der benoetigte max wert war dann die 22° der Elektronik plus den statischen wert, bei mir 5°, macht 27°. Bei solchen Zuendungen sitzt der Pickup an einen drehbaren Ring. Damit ist die statische Vorzuendung prinzipiell frei waehlbar. bei oldtrimern mit Handverstellung wird die Platte der Unterbrecher auf 0° oder sogar "Nachzuendung", also nach dem oberen Totpunkt. Das Schiebe- Starten von den grossen 1Zylindrigen Rennmotoren a la Norton Manx ist anders gar nicht moeglich. Auch die welt beruehmte Kroeber/Pitsch Zuendungen werden auf 3° NOT statisch eingestellt. die Elektronik stellt bei 500 automatisch um 8° vor, also auf 5° VOT von wo aus dann die Verstellkurve beginnt.
Zurueck zum Ignitech. m W. sind die sichbaren werten von null aus gerechnet, wobei die SW den statischen Wert intern beruecksichtig. D. h. der angegeben wert, z. B. 30 ist auch 30° wenn der statische wert in der SW Maske mit dem tatsaechlichen Wert uebereinstimmt.

b



"wobei die SW den statischen Wert intern beruecksichtig. D. h. der angegeben wert, z. B. 30 ist auch 30°" [SW= SoftWare]

Ok.

Wichtig ist also den Wert der Basis-Vorzündung auf 3° zu stellen. Im Auslieferungszustand ist da 10° drin!

Ab dann bekommen wir auch das, was in die Werte-Felder eingetragen wird. Nehmen wir das als Konsens soweit?

Grüße
Ronald





Bilder nachgereicht:

PVL Magnetzuender fuer Bahnmotoren.

Leicht zu erkennen die Langloecher zum Verstellen. Kennt eigentlich jeder, der sich mit seinem Fuffie auseinandergesetzt hat: da war die Grundplatte des Schwungradzuenders genauso.
Die Kurve sieht so aus:

max Verstellung 22º, tatsaechlicher Wert von der statische Wert abhaengig.

hier bei mir die SH Batteriezuendung:

Die Meiselkerbe in der K-Welle is OT. Bei SH ist die Nase bei 9u. des Rotors der Trigger; hier steht der Motor kurz nach OT,
der Trigger ist am Pickup vorbei. Auch hier 5º Vorzuendung obwohl ich auch bis zu 8 probiert habe. Auch bei SH die die Verstellkurven was sie sind; der statische Wert wird immer dazu addiert.

hier die Unterbrecherplatte der 1954 Mondial:

Wieder, das Langloch, noch ohne Schraube und Druckfeder sowie die Punkte fuer den Bowdenzug (Hnadverstellung). Statt des U-Kontaktes habe ich den elektronischen Unterbrecher von Laubersheimer verbaut. Der Rotor hat bei 12 und 6u. je einen Magneten, einmal nord, einmal sued; sued schaltet die kleine Box ein, also schliesst gegen Masse kurz, genau wie der U-Kontakt und nord schaltet wieder aus. Die kleine gruene Diode leuchtet bei "ein." Die Vorteile liegen auf der Hand: keine Funkenbildung, kein Kondensator, also auch keine Verschleiss-bedingte Verstellung. Im uebergien ist die Zuendung nachwievor eine 6V. kontakt-gesteuerte Batterie Spulen-Zuendung wie ehedem.



Erst noch mal ein Frage zum Grundverständnis: Sind die statischen 3° Vorzündung in der Kurve der OEM-Yamaha-Box (Kurve siehe Auszug am Thread-Anfang) bereits "einaddiert"?

Weiter:
Habe mal Ronalds Kurve graphisch umgesetzt:



Konsens sind erst mal die einzustellenden 3° "Basis-Vorzündung". Gut.
Und nun weiter? Mit oder ohne Berücksichtigung (Einrechnung des statischen Wertes), will sagen, möchte ich z.B. 28° einstellen, muss ich dann "nur" 25° wählen oder tatsächlich auch 28° eintragen?

Zitat Ronald:
Wichtig ist also den Wert der Basis-Vorzündung auf 3° zu stellen. ... Ab dann bekommen wir auch das, was in die Werte-Felder eingetragen wird. Nehmen wir das als Konsens soweit?

So, wie ich das letzte Gesagte von Bill interpretiere, nicht.
... der statische Wert wird immer dazu addiert.

Aber Bill hat vorher auch gesagt, was Ronald schon herausgestellt hatte:
... m W. sind die sichbaren werten von null aus gerechnet, wobei die SW [Software] den statischen Wert intern beruecksichtig. D. h. der angegeben wert, z. B. 30 ist auch 30° wenn der statische wert in der SW Maske mit dem tatsaechlichen Wert uebereinstimmt.

Bin verwirrt. Also, nur wenn die 3° statisch als Basis-Vorzündung eingestellt sind, gelten die gewählten Werte auch als die dann tatsächlich wirksamen Werte. Oder liege ich da jetzt völlig daneben?
{Ende Hauptteil}

Und ergänzend:
Ich finde auch Wim's Meinung interessant, da sie offensichtlich auf Erfahrungswerten beruhen:
... Ein OEM motor mit 28 grad wieso braucht er das? ... Auch motoren mit hohe verdichtung und hohere drehzahlen brauchen keine 28 grad. ...

und weiter vorn:
Aber es bleibt fur mich ein rätsel wie die Yammie motoren auf 23 grad noch laufen.

@Wim:
Was meinst Du genau, findest Du 23° schon viel "zu früh" für unsere Motoren? Und Warum?

Wie würden Deine Kurven für einen OEM- und einen Renn-Motor aussehen? Könntest Du das bitte grafisch mit dem >Ignitech-Programm (TCIP4.EXE (version 80), FreeWare)< darstellen und hier posten?





Moin,

So wie immer findet man die antworten zuruck in jeden beitrag! Das ist auch das schone an dieses forum.

Wichtige punkte sind:
Verdichtung
Drehzahl
Kraftstoff

Erstmal musste man ermittelen welche zeitpukt das beste is,das wird immer ein compromis sein (dyno). Dafon ausgehend das der maximale verbrenningsdruck nicht später is dan 5 grad noch OT. Die zeit die man braucht fur den max verbrennungsdruck zu ereichen is ziemlich constant, nur das drehzahl erhöht sich und damit wird die zeit knapp. Vorzündung wird gegeben um bei jeden drehzahl der max verbrennungsdruck zu ereichen aber nicht später dan 5 grad nach OT!

Erfahrungen gemacht mit verschieben von vorzundung habe ergeben das man beim Yamaha motor das beste ergebniss hat zwischen 35 bis 32 grad bei einer drehzahl von 8200/8500. Verdichtung ist dan 1:11,7, diese verdichtung ist dan auch gleich die höhste die man mit unser motor fahren kan, naturlich könte man höher aber dan bist du nur beim reparieren!

Habe zurzeit leider keine kurve zu verfugung. Was fur mich wichtig ist: der ingnitech ist kein plug&play! Für mich ist es nicht so wichtig um zu wischen wie oder was mit die ignitechbox, ich finde es interresant wie oder warum komt ihr an die zahlen! Weiss jetz nicht der rechensum aber man könte das ausrechenen was der beste zeitpünkt ist. Jetzt sage ich jedesmahl 28 grad da wurde der motor (OEM) noch laufen, aber unter hochbelastung wird er sterben. Aber ich sehe und lese auch 25 a 23 grad, wen man die 5 grad nach OT betrachtet könte es rein fysich nicht. Dan liegt der max verbrennungsdruck viel zu spät und wird die verbrennung negative kräften entbinden.

Kurz gesagt ist der idiale kurve nicht mal eben zu sagen. Mein idee ist das der OEM kurve eigentlich prima ist fur den OEM motor, das vorteil von der Ingnitech ist das er sneller schaltet resultat ist mehr inductions spannung, besseren fünken, besser verbrennung, besser rundlauf. Naturlich wie schärfer ich die zündung einstelle wie besser der motor geht. Motoren die gerade vor detonation laufen gehn am besten, aber da sind noch so vielen factoren die spielen das verstellung von nür das zundpunkt eigentlich nicht viel bringt!

Hofentlich versteht ihr was ich meine, bleibe naturlich ein Käsekopf!!

Wim



Klar versteht man Dich!

Bitte lasst uns erstmal bei einem originalen Motor bleiben. Sonst kommen wir durcheinander.

"wie oder warum komt ihr an die zahlen"
Die Grafik oben zeigt die Kurven der OVER-Zündbox. Die konnte man umschalten/jumpern.

Daher habe ich meine Zahlen. Sozusagen geklaut und übertragen.
Ich bin selber nie unter 30° gegangen. Wie geschrieben habe ich da immer noch die 3° addiert. Da muss ich also nochmal ran und probieren.

Grüße
Ronald





Moin,

@Ronald:

Deine kurve ist sehr realistisch! Der OVER box hat mehre möglichkeiten.

@All,

Was ich immer in betracht nimme ist das der OEM motor grundsätzlich eine fehlerquote hat von 5%. Die hat er vonwegen das produktionsverfahren. Meine, steht der motor wirklich im OT? Steht die nockenwelle ausgewuchtet mit die kurbelwelle? Welche höhe hat der zilinder un der kopf?

Mit dies alles in gedächtnis is es am besten um das zundzeitpunkt zu ermittelen mit eine stroboscoplampe. Die ingnitech wird geladen mit eine OEM kurve. Dan wird die lampe eingstelt mit die werte die man auch beim Ignitech geladen hat. Wen das nicht der fall ist stroboscope so drehen das OT/vorentzundungsmarke fluchtet. Erst dan kan man wissen wie und was. Naturlich könte man alles direct richtig machen aber es sind zu vielen factoren nich deutlich.

Um ein besseres laufen von der OEM motor zu bekommen reicht eigentlich schon die box mit eine guten zundspüle. Aber wen man doch die einstellung ändert wirde ich nicht viel mehr wie 3 bis 5 grad ändern weil alles mehr nichts bringt! Alles um alles bleibt die box naturlich ein prima mittel um uns dabei behilflich zu sein, und weil er von guten technik versehn ist wird man immer verbesserungen merken, aber die hat man bei eine gute batterie ach!

Wim



Quote:

Mein Motor hat ca. 5000 km runter. Alles Original. Baghira.
Schlägt auch zurück.
Frage - Was spricht dagegen den Zündzeitpunkt nochmehr in Richtung 0 Grad zu verlegen. Wirds dann im Auslass zu heiß?
Zurückschlagen kann er doch nur, wenn er nicht genug Schwung hat und zu zeitig zündet, oder?

Gruß KAy

Gehe davon aus das du meinst die zundung zu verstellen bei leerlauf, 1000 bis 1300 rpm. Naturlich köntest du in richtung 0 gehn, aber du wirst dan eine grenze uberschreiden die das zuruckschlagen aufrüft. Beim bestimmte (zahl) umdrehungen kanst du nicht nach 0, beim starten könte man quasi nach OT gehn, was bill auch schon erwänt hat. Deswege ach immer das geknall beim anlassen von alte motoren. Aber wen der motor anspringt bracht er seine vorentzundung, weil sonst der motor zu spät seine max verbrennungsdruck hat und eigentlich die verbrennung noch lauft (erweiterung flammfront) wen du schon in der richtung ventilöffenen/uberschneidung gehst!!

Zuruckschlagen bei langsam das gas öffenen liegt meistens an zu weing lüft, muste man der lüft schraube ein wenig weiter aus drehen.

Wim



Hallo Wim,
genau - ich meinte die Leerlaufdrehzahl.
Das zurückschlagen tritt meist im Kaltstart auf. Würde also deiner Theorie mit dem Luftmangel entsprechen.

Danke für die Erklärung



Moin!
Die Einstellung und die Frühverstellung mit der Strobolampe zu prüfen bedingt aber ein richtig gutes Profiteil mit manueller Verstellmöglichkeit und Anzeige für die Verstellung in Grad. Im Hobbybereich wird man so ein Teil garantiert nicht finden!

Ich hatte schon mal daran gedacht die tatsächliche Verstellkurve mit der Strobolampe zu ermitteln. Leider findet man in der Bucht nix. Und im Laden kaufen ist mir zu teuer!

Bzgl. der Zündkurve ist meine Meinung, die Grad Frühverstellung haben nix mit der Statischen Frühzündung zu tun. Grad KW sind Grad KW! Unabhängig was der Pickupsagt.

Ich habe ja einen "dicken" Motor auf dem Prüfstand über die Zündung auf 53PS kastrieren lassen. Leider bin ich zu blond(und zu faul das zu versuchen)um die nun geladene Kurve aus zu drucken. Aber die ist irre weit runtergezogen gen 0 Grad. Was dann auch das Drehmoment von 74 Nm über einen sehr homogenen Bereich ergibt.
Es geht also nicht über einstellen auf dem Prüfstand! Mit einer Standartkurve wird man auf Dauer wohl nicht glücklich da jeder eine andere Modifikationsstufe im Motor oder der Peripherie hat. Sprich Luftfilter/Auspuff.

Seiten: 1 2 3 4 Zurück zur Übersicht