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Thema: vorderrad ausbauen


Hallo das ist für die meisten sicher eine banale Frage aber wie bekomme ich das Vorderrad ab damit ich das Schutzblech abbekomme?
Ich habe auf der linken Seite bereits 2Schrauben abbekommen, jetzt weiß ich nicht da sich die Achse nicht bewegen lässt ob da noch irgendwo eine andere Befestigung ist oder ob ich einfach mit einem Imbus soviel Kraft aufwende das sich das Zeug mal rausdrehen lässt.
Wie gesagt ich will eigentlich nur das Schutzblech vorne aber anders seh ich da kein Weg und ich habe Angst da was kaputt zu machen.

MfG maik



Ich denke mal Tour, Sport oder Traveller ...

Mal sehen o0b ich's hinbekomme:
1. Bremssattel abbauen (nicht an der Leitung "baumeln" lassen)
2. Klemmungen (links unten Gabel) lösen
3. Imbus links, Dorn rechts ins Loch zum Gegenhalten, mit großem Hebel arbeiten

Anzugsmomente für Bremssattel und Vorderachsmutter (ja, heißt so) sind mit 60 Nm angegeben, wenn dann noch was "angebacken" ist, braucht's schon einen ordenlichen Hebel ... und Imbus (1/2")

Ob es wieder mit 60 Nm angebrummt werden muss, muss jeder selbst entscheiden ...





An meiner Skorpionachse befindet sich keine Bohrung und keine Achsmutter. EZ 1995

Beide Klemmschrauben lösen, hast Du. Nun ist die Achse "frei". Dir bleibt nichts als feste aufzudrehen. GUT passenden Inbus nehmen.
Zuvor Tachowelle lösen. Bremssattel kann verbleiben, aber auf den Felgenlack aufpassen.

Gruß Wolf



die hat er soch schon rausgedreht.
Problem kenne ich leider.
Gibt auch keine einfache Antwort. Das Gewinde rechts ist fest oxidiert.Das hat man davon, wenn man verzinkte teile ins Alu dreht und das gewinde auch nicht mit einem dafuer geeigneten Fett (nicht Kugellagerfett)schmiert. Du kanns tvermutlich nkchts dafuer. Ist schon ein hauseigenes MZ Problem.
Schiesse!
Das kriegt man auch gar nicht mehr so einfach raus, eher ist der 6-kant rund.
Das letztemal musste ich ich die komplette Gabel aus den Gabelbruecken unten rausziehen, dann die Linke Seite von der Achse abziehen, was auch leicht genug ging. Anschliessend das End der Achse in einen SEHR GROSSEN Schraubstock einspannen, das Gewindeende mit dem Schweissbrenner heis machen und dabei hat dann Theo nach und nach das Rohr von der Achse gedreht. Als Hebel ist das Gabelrohr ja lange genug.
Zum Schluss kriegt man ds ad von der Achse.
Die Kleinigkeit mit den Scheiss verrosteten vezinkten Schrauben ddes Schutzbleches muss man irgendwie rausfummeln, wenigstens auf einer Seite, ehe man auch nur anfangen kann. Leider drehen die sich auch eher rund, als dass die rausgehen.

Andes ging's definitiv nicht.
Vielleicht kriegst Du's ohne Flammenwerfer auf, aber auf jedenfall mit Sicherheit nicht mit einem Inbusschluessel.





habe ich vergessen:
nur Inbusschluessel allerbester Qualitaet; Dowidat, Hazet, Stahlwille, Facom und neu.Wenn schon "anpoliert," vorn zurueckschleifen.

Und, wenn die Achse fest ist, sind die Inbusschrauben der Gabelbruecken erst recht fest. Da das Schrauben in Bauhausqualitaet sind, sind sie weicher als weich. Zudem sind sie geklebt! Vorsicht ist geboten. Nicht wieder verwenden, sondern neue in mindestens 10.9 besorgen und mit Fett reindrehen.



Oje Oje das is ja schade das das so schlecht geht. Aber ich will neu Lackieren und wär ja blöd wenn das Schutzblech vorne dran bleibt. Ich habe von dem Schutzblech die vorderen Schrauben abbekommen aber an die anderen beiden komm ich nicht dran. Vielleicht sollte ich doch in die Werkstatt aber das dauert mir zu lange.
Ach ja meine Ex-Traveller jetzt Tour ist Baujahr 1994, also müsste es ja gehn mit einem Imbus und viel Kraft, oder.
Danke für die Antworten

mfg



Oje Oje das is ja schade das das so schlecht geht.


das geht nur deshalb schlecht, weil zuvor geschlampert worden ist. Das geht nicht aus Prinzip schlecht. Natuerlich sollte man die Achse mit dem Inbusschluessel rausdrehen koennen. Geht ja auch, wenn...
Aber nicht wenn geschlampert und nie gepflegt. Da muss die Verzinkung und der Aluguss "sich vereinen" - nennt man Elektrolyse, sowas...
Da man hin und wieder auch den vorderen Reifen wechseln muss, nehme ich an, dass Du das Moped so gekauft hast.
Wenn mit Werkstatt die gemeint ist, die schon vorher nachgesehen hat, dann sollte die es auch tunlichst gratis richten. Allerdings wenn's so ist, naja...





Bill, Du schreibst: "mit einem dafuer geeigneten Fett (nicht Kugellagerfett)schmiert"

Was ist geeignetes Fett?

Grüße
Ronald



Hallo
ich nehme Molykote oder bei wärme Kupferpaste.

Robert



Hallo Maik
Also ich habe das Schutzblech ohne Radausbau abgekriegt.
Ich habe die Gabelbrücke, an der das Schutzblech festgeschraubt ist, gelöst und konnte das Ganze dann soweit anheben das ich an die Muttern mit einem Schraubenschlüssel rangekommen bin.
Groß Ralf-Georg



hier der Text des Datenblattes.

Klueber Fette
Produktinformation
MICROLUBE® GL 261/GL 262
Spezialschmierfette bei Grenzschmierung
und bei Tribokorrosion

MICROLUBE® GL 261, GL 262 Art.-Nr.: 020195, 020200, de Ausgabe 02.08, ersetzt Ausgabe 01.04
MA-MP/SP

Vorteile für Ihre Anwendung


- Optimale Schmierwirkung im Grenzreibungsbereich, dadurch Vermeidung von
Maschinenausfallzeiten aufgrund Tribokorrosion
- Bewährt aufgrund langjähriger Erfahrung und OEM-Freigaben
- Verlängerung der Bauteillebensdauer durch spezielle Wirkstoffkombination,
besonders bei Vibrationen und Mikrogleitbewegungen
- Störungsfreier Betrieb von Anlagen durch gute Förderbarkeit in
Zentralschmiersystemen


Beschreibung

MICROLUBE® GL 261/GL 262 sind
Spezialschmierfette auf Mineralölbasis
mit einer Lithium-Spezialseife.
Sie beinhalten die Wirkstoffkombination
MICROLUBE®. Diese bewirkt eine
verschleißfreie Oberflächenvergütung.
Einlaufverschleiß wird so auf ein Minimum
reduziert.
Außerdem wirkt die MICROLUBE®-
Wirkstoffkombination schützend im
Grenzreibungsbereich und verhindert
deshalb Tribokorrosion.
MICROLUBE® GL 261/GL 262 sind
gut druckbelastbar und haben ein
gutes Korrosionsschutzverhalten.


Anwendungsgebiete

MICROLUBE® GL 261/GL 262 sind
vorzugsweise bei Wälz- und Gleitlagern mit
niedriger bis mittlerer Geschwindigkeit
anzuwenden, außerdem bei
Schwenkbewegung und Vibration.

Weitere Anwendungsgebiete:
- Linearführungen
- Kerbverzahnungen, Vielkeilwellen
- Kleingetriebe, z. B. Verstellgetriebe

Allgemein sind sie für Maschinenelemente
mit Gefährdung von Tribokorrosion anwendbar.
Anwendungshinweise

MICROLUBE® GL 261/GL 262 können
mit Pinsel, Spatel, Fettpresse
oder über Zentralschmieranlage
genau dosiert aufgebracht werden.


Mindestlagerdauer

Die Mindestlagerdauer beträgt bei Lagerung in
trockenen, frostfreien Räumen und original
verschlossenen Gebinden ca. 36 Monate.


Gebinde

400 g Kartusche
1 kg Dose
25 kg Hobbock
250 ml Spraydose (nur MICROLUBE® GL 261)
180 kg Fass (nur MICROLUBE® GL 261)


Sicherheitsdatenblätter

Die aktuellen Sicherheitsdatenblätter können
Sie auf unserer Website www.klueber.com
abrufen oder anfordern. Sie sind ebenfalls über
Ihre gewohnten Ansprechpartner erhältlich.


Produktinformation
MICROLUBE® GL 261/GL 262
Spezialschmierfette bei Grenzschmierung
und bei Tribokorrosion


Lubrication is our world

Mit mehr als 2.000 verschiedenen Produkten können Sie sicher sein, dass Sie bei Klüber
Lubrication den richtigen Schmierstoff für Ihre Anwendung finden. Weltweit haben Sie
die Möglichkeit einen unserer Schmierstoffexperten zu kontaktieren, der Ihnen jederzeit
zur Seite stehen wird.
www.klueber.com
Klüber Lubrication München KG, Geisenhausenerstraße 7, 81379 München, Deutschland, Telefon +49 89 7876-0, Telefax +49 89 7876-333.

Die Angaben dieser Produktinformation basieren auf unseren allgemeinen Erfahrungen und Kenntnissen bei Drucklegung und sollten dem technisch erfahrenen
Leser Hinweise für mögliche Anwendungen geben. Die Produktinformationen beinhalten jedoch keine Zusicherung von Eigenschaften oder Garantie der Eignung des
Produktes für den Einzelfall. Sie entbinden den Anwender nicht davon, die Anwendung des ausgewählten Produktes vorher im Versuch zu testen. Wir empfehlen ein
individuelles Beratungsgespräch und stellen auf Wunsch und nach Möglichkeit gerne Proben für Tests zur Verfügung. Klüber Produkte werden kontinuierlich
weiterentwickelt. Deshalb behält sich Klüber Lubrication das Recht vor, alle technischen Daten in dieser Druckschrift jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern.

Klüber Lubrication, ein Unternehmen der Freudenberg-Gruppe

Herausgeber und Copyright: Klüber Lubrication München KG. Nachdruck, auch auszugsweise, bei Quellenangabe und Zusendung eines Belegexemplares
gestattet.

Produktkenndaten MICROLUBE® GL 261 MICROLUBE® GL 262
Ölart / Konsistenzgeber Mineralöl / Li-Spezial-Seife Mineralöl / Li-Spezial-Seife
Gebrauchstemperaturbereich*, [°C] ca. - 30 bis 140 - 25 bis 140
Farbe, Aussehen gelbbraun, fast transparent gelbbraun, fast transparent
Struktur homogen, zügig homogen, zügig
Dichte bei 20 °C, [g/cm³] ca. 0,89 0,89
Walkpenetration, DIN ISO 2137, bei 25 °C, [0,1 mm] 310 - 340 265 – 295
Scheinbar dynamische Viskosität,
Viskositätsklasse*** L / M M
Grundölviskosität, DIN 51562 T01
bei 40 °C, [mm²/s], ca.
bei 100 °C, [mm²/s], ca.

280
20

280
20
Korrosions-Schutzwirkung von Schmierfetten,
DIN 51802, (SKF-EMCOR), 1 Woche aqua dest.,
Korrosionsgrad


≤ 1


≤ 1
Fließdruck, DIN 51805
bei -30 °C, [mbar]
bei -25 °C, [mbar]

≤ 1.400
-

-
≤ 1.400
Tropfpunkt, DIN ISO 2176, [°C] ≥ 220 ≥ 220
Drehzahlkennwert** (n x dm), [mm/min], ca. 300 000 300 000

* Gebrauchstemperaturangaben (nicht nach DIN 51825) sind Richtwerte, die sich am Schmierstoffaufbau, dem vorgegebenen Verwendungszweck und der
Anwendungstechnik orientieren. Schmierstoffe ändern je nach Art der mechanisch-dynamischen Beanspruchung temperatur-, druck- und zeitabhängig ihre
Konsistenz, scheinbare Viskosität bzw. Viskosität. Diese Veränderungen der Produktmerkmale können Einfluss auf die Funktion von Bauteilen nehmen.

** Drehzahlkennwerte sind Richtwerte und abhängig vom Wälzlagertyp, der Lagergröße sowie den Betriebsbedingungen der Reibstelle. Sie müssen daher im
Einzelfall vom Anwender durch Erprobung bestätigt werden.

*** Klüber-Viskositätsklasse: EL = dyn. extraleichtes Schmierfett; L = dyn. leichtes Schmierfett; M = dyn. mittleres Schmierfett; S = dyn. schweres Schmierfett;
ES = dyn. extraschweres Schmierfett




Ich habe da auch noch eine wunderbare Idee. Wenn Du handwerklich "ungebildet" oder noch unerfahren bist Mail mich mal an und gib mir Deine Tel.-Nr. Vielleicht kann ich Dir ja mit ein paar Tips aushelfen.
Denn bedenke: "Geht nicht gibt's nicht"
lb. Grüße Ansgar

ansgarwesterheider ÄT web.de



Hallo,
nun habe ich wohl das gleiche Problem wie Maik. Meine vordere Steckachse an der Tour bewegt sich nicht einen mm bzw Grad.

Deshalb zur Sicherheit mal die Frage, welches Gewinde die Steckachse denn eigentlich hat - normales Rechts- oder gar Links-Gewinde?

gruß greg



Rechtsgewinde.
Tipp: Da das Achsgewinde - als auch die beiden Klemmschrauben - im Alu sitzen, lohnt sich jedenfalls ordentliche Erwärmung vor dem losschrauben.

Gruß Wolf



siehe oben wegen Fett. Nuetzt aber erst wenn das Rad draussen ist.

In einem Fall, muesste ich die Gabelholme samt Rad erst ausbauen, den linken geklemmen Holm abziehen und dann das dicke Ende der Achse im GROSSEM Schraubenstock einspannen und mit der Hebellaenge des ganzen Holmes vom Gewinde abdrehen. Hatte vorher heiss gemacht, hat aber gar nichts genuetzt.
Zink trocken ins Alu gedreht kann man einfach nicht machen. Das muss sich festschweissen.

Bill  http://www.jurgenson-special-parts.com/
Blog


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