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Thema: Probefahrten, welches Bike?


Interessantes Thema, bei dem ich feststelle, dass ich im aktuellen bezahlbaren Angebot nichts finden würde. Alle von Dirk genannten lösen bei mir nicht den Will-ich-haben-Reflex aus, alle langweilig. Spricht für die Skorpion. Die Idee mit der W 650 ist mir am symphatischsten. Daraus könnte man was machen und preiswert ist die auch. Dabei noch ein selten zu sehendes Teil.

"Den meisten Dampf für die Hartverdiente Kohle liefert die Z750 (109 PS) und die FZ6N (98 PS)." Das ist kaufentscheidend? Schau doch mal nach gebrauchten Sportlern, da gibts fürs Gleiche mehr PS.

Grüße
R




also in der Liga GS 500 oder ER5 sehe ich die Skorpion eigentlich nicht, die verbauten Komponenten sollten doch besser sein.

Diesem Irrtum bin ich anfangs auch erlegen. Leider ist das Wunschdenken, weil man MZ als Premiumhersteller sehen möchte. Das Einzige, was hochwertiger als bei den Japanern ist, sind die serienmäßigen Stahlflexleitungen. Der Rest ist aus Japan oder hat nur annähernd die Qualität. Der Rahmen ist noch relativ ansehnlich aber auch nix anderes als bei einer GS500


Was'n das für'n Mist ?
Die Skorpion hat bessere Bremsen als GS500/ER5, die Federelemente sind hochwertiger, somit in Anbetracht des Brückenrohrrahmens und der stabilen Schwinge auch das gesamte Fahrwerk, gar nicht zu vergleichen mit dem Spaghetti-Fahrwerk der ER5, die Kunststoffteile von Acerbis sind erstens besser und zweitens billiger. Die Japangurken in dieser Klasse sind einfach nicht so gut.
Der Motor der Skorpion ist Japan-Standard, etwas schwer und träge zwar, aber relativ gutmütig und verlässlich
Die Felgen der Skorpion sind leider ein Griff ins Klo (da deutete sich wohl sowas wie Controling bzw. Kostenoptimierung an) und das Finish in manchen Punkten etwas rustikal, aber im großen und ganzen mindestens genauso gut wie bei den Japsen.
MZ möchte sich selber gern als Premiumhersteller sehen, das wird aber wohl von den Wenigsten hier so wahrgenommen.
Ich möchte nur möglichst viel möglichst gutes Motorrad für mein Geld und die Skorpion hat's mir persönlich vor 12 Jahren eben optisch angetan.
Was mit nem Einzylinder technisch und leistungsmäßig möglich ist, auch unter Beachtung der EURO3-Norn, macht das andere deutsche Motorradwerk z.Zt. wieder mal vor, und auch das wird sich verkaufen wie geschnitten Brot. Natürlisch steht dahinter eine ganz andere technische Kompetenz als in Zschopau, aber auch die Japaner haben momentan an großvolumigen Einzylindern scheinbar kein Interesse, ausgenommen vielleicht Yamaha.
So, genug geärgert.
SuperMono-Gruß
Kosta



Hi, nochmal ich

Die FZ6N soll aber einen extremen Sportmotor besitzen. Ab 8000 Umdreh/min erst Leistung, da hängt sich alter MZ-Motor schon auf ;-)Fraglich ob man die Leistung bei der Charakteristik überhaupt umsetzen kann. Immer zwischen 8000 und 13000 Umdreh auf der Uhr. Ein beliebtes Streitgespräch zwischen der 1-2 Zylinder und 4 Zylinder-Fraktion.


Hierzu kann ich nur sagen, daß mein Kumpel in den Dolomiten wesentlich mehr Probleme mit seiner ZZR600 hatte als ich mit der Skorpion, Stichwort Fahrbarkeit. Mit der Höhenluft kommt ein registervergaserbeatmeter Single wohl wesentlich besser klar als eine gleichdruckbankgesteuerte Luftpumpe.
Nichtsdestotrotz haben die Reihenvierer allesamt hohes technisches Niveau im Gegenzug aber schäbiges Vibrationsverhalten.

SuperMono-Gruß
Kosta



Was'n das für'n Mist ?...blaaaah...


Dieser Mist ist meine Meinung und die liegt wohl auch wesentlich näher an der Realität als Dein Geseier.
Die Realität macht nun mal nicht halt vor den dogmatischen Überzeugungen unaufgeklärter Markenfanatiker wie Dir.

Federelemente besser? Da lach ich mich aber tot. Das Federbein scheint doch bei sehr vielen Skorpions irgendwie verreckt zu sein. Bei dem einen ist es zerbröselt, meins ist undicht und viel zu hart ist es sowieso. Da hätte MZ doch lieber ein billiges und gutes von den Japanern eingebaut.

Das Finish so gut wie bei den Japanern? Ich lach noch mehr. Die meisten Skorpion sind ausgesprochen schlecht verarbeitet. Die Lackierung ist auch nicht besonders gut und der Kabelbaum verreckt bei der Tour offenbar frühzeitig.

Dass das Fahrwerk der Skorpion stabil ist, hat niemand bestritten. Genau so wenig, dass es eben auch bloß zusammengeschweisstes Stahlblech ist. In so fern hat MZ also keinen höheren technischen Aufwand als die Japaner betrieben, Kontrolling vielleicht und Qualitätsmanagement garantiert nicht.

So. Genug gelacht.

Gruß
Torsten




Hallo Leute,

ist wohl alles Ansichtssache, kein Grund sich zu ärgern :-) Ihr habt wahrscheinlich beide Recht, gewisse Bauteile sind meiner Meinung nach gut, wie Bremsen und Fahrwerk. Naja, mit diversen Ausfällen habe ich aber auch schon zu kämpfen, Gummi-Teile und Schläuche verwittern früh, Kabelbrüche u.a. im Zündschloss. Kunststoffteile reissen ein, Simmerringe Gabel usw. Der Motor ist aber Standfest, ich schätze 50.000 km gehen ohne Probleme (bis auf den Ölverbrauch auf der Autobahn, das hat meine schon mit 31TKM)

Gruß Dirk



Nicht zu vergessen, die Instrumente und die Metall-Teile, die
rosten, als wären sie jahrelang in Salzlauge gelegen....
Ich habe noch nie so einen verrosteten Lenker gesehen.

Das Fahrwerk der MZ ist schon serienmässig imho über jeden
Zweifel erhaben. Aber die Verarbeitung und die Wertigkeit
der Komponenten ist unter alles Sau....



Hohoho,

hab ich da vielleicht jemandem auf den Schlips getreten...
Sorry, ich wollt hier niemandem zu nahe kommen.

Zum Thema :
dogmatischen Überzeugungen unaufgeklärter Markenfanatiker

Seit 1994 fahre ich Skorpion, die habe ich mir damals neu gekauft, gewiß ist das Bike nicht perfekt, aber ich wage zu behaupten, daß eine vergleichbare Japanschleuder dieser Klasse nach zwölf Jahren nicht so gut in Schuß wäre wie die MuZ, ich habe damit Nordschleifenlehrgänge und Fahrertrainings absolviert, ebenso wie Urlaubsfahrten und täglichen Einsatz zur Arbeit undundund. Natürlich ist das Federbein straff, aber nicht zu hart und auch nicht unterdämpft wie das in dieser Klasse übliche Japangelumpe, ebenso die Gabel. Dieses "Geseier" ist einfach Fakt, entweder man akzeptiert's oder man verschliesst sich, du scheinst letzteres zu bevorzugen, gell ?
Bei mir ist das Federbein jedenfalls in den letzten 45tsd km nicht zerbröselt, ebensowenig hatte ich Probleme mit der Elektrik oder den Lüftern oder den Vergasern oderoderoder...
Ich habe aber auch eine ziemlich unverbastelte Maschine in erster Hand...
Die meisten Skorpion sind ausgesprochen schlecht verarbeitet. Die Lackierung ist auch nicht besonders gut und der Kabelbaum verreckt bei der Tour offenbar frühzeitig.

Das mit dem Lack stimmt einfach nicht und alles andere scheint sich ja wohl durch Hörensagen manifestiert zu haben. Ich geb dir nen Tip, tu die Emme weg und kauf dir ne GS500, da haste wenigsten keine Probleme mit porösen Kühlwasserschläuchen. Auch die Federlemente dürften dir dann weich genug sein.
dogmatischen Überzeugungen unaufgeklärter Markenfanatiker

Erstens mal fahre ich seit 1999 zusätzlich eine SUZUKI TL1000R, welche ich auch ziemlich zufrieden über bis jetzt ca 30 tsd km bewegt habe, sie hat aber keinen besseren Lack als die Skorpion, ebensowenig wie die ob ihrer tollen Verarbeitung presseseitig immer so hochgelobte Honda Fireblade meines Kumpels, auch 99er Bj.
Zweitens, hier quote ich mich mal eben selber :
MZ möchte sich selber gern als Premiumhersteller sehen, das wird aber wohl von den Wenigsten hier so wahrgenommen

Ich hätte wohl schreiben sollen "von den Wenigsten hier einschliesslich mir selbst" um mich verständlich auszudrücken.
Die meisten anderen Argumente habe ich weiter oben schon geliefert, ich möchte mich nicht endlos wiederholen.
Übrigens, vor der Skorpion hatte ich eine 91er Honda Dominator
Markenfanatiker
und auch die hatte keinen besseren Lack als die Skorpion.
Natürlich hat MZ höheren technischen Aufwand betrieben, es gibt keine Japsen mit beschichteten Stahlrohrrahmen.
Traurig ist nur, daß die Leute, die MZ immer schlechtreden scheinbar auch immer Gehör finden unter dem normalen Publikum. Ich habe mich auch schon oft genug kritisch übers Werk geäussert, aber ich bemühe mich immer faktengetreu zu bleiben und gebe nicht nur das weiter was ich irgendwo von jemandem gehört habe, der jemanden kennt, dessen Schwager von seinem Cousin weiß, daß...

Daß die Zulieferteile (Biehlstein-Federbein,Schläuche usw) nicht von ewiger Lebensdauer sind, kann man dem zweifelsohne nicht vorhandenen Qualitätsmanagement ankreiden, andererseits habe ich auch schon oft genug in irgendwelchen Dauertests der MOTORRAD gelesen, daß an dieser oder jener HoKaSuYa der Dämpfer getauscht werden musste wegen nicht mehr reagierender Dämpfereinstellungen oder es klemmende Bremskolben gab oder oder oder...
Die Skorpion ist ein gutes Motorrad, daß auch heute noch ansehnlich ist und darauf lasse ich nichts kommen. Auch die 1000er Emme ist ein gutes Motorrad, aber das sehen leider die wenigsten, die hängen sich eben lieber an den unperfekten Details auf...

SuperMono-Gruß
Kosta (derjetztzumLachenindenKellergeht;-])




natuerlich nicht fuer die, die tuning fuer Zeitverschwendung halten und auch kein single aber ein echt geiles Teil. Da koennte selbst ich schwach werden obwohl sie einen Kardanwelle hat.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=170039763344&ssPageName=MERC_VI_RSCC_Pr4_PcY_BIN_Stores_IT&refitem=170039389575&itemcount=4&refwidgetloc=active_view_item&usedrule1=StoreCatToStoreCat&refwidgettype=cross_promot_widget





Dirk
[...]aber die GT 650 ist wohl ein Scherz ;-) Da lege ich aber noch die restlichen Euronen für das Orginal von Suzuki drauf.
[...]


?? Wieso? - ein Arbeitskollege von mir, fährt seit 2 Jahren GT 650. Völlig problemlos. Wenn wir im Kollegenkreis mal eine Tour machen kommt hält er selbst mir der 25 KW Version immer ordentlich mit. Die anderen fahren dann alles mögliche, Yamaha MT 01, Z 1000+750, R1, SV 650.Ich leih mir für diese Ausflüge immer einen aktuelles Modell aus. U. a. CBR 1000, ZX 10R, ER 6N (ich selbst habe nur noch eine KTM, keine Straßenmaschine mehr). Natürlich machen wir da kein Power-Dauer-Heizen, aber hin und wieder geht es auch mal etwas flotter zu.

Torsten
[...]Selbst angedeutete Stoppies sind kein Problem und wenn man es drauf ankommen lässt, kann man eine Vollbremsung an der Blockiergrenze astrein dosieren.[...]


Kann ich nur bestätigen:

alles normales Material: Sintermetall von Louis, Sportec M1 von Metzeler, der Rest Serie.

- ist ein altes Bild. Inzwischen mach ich solche Faxen nicht mehr. Die Skorpion habe ich leider auch nicht mehr.

Gruß Axel.



....tolle Leistung mit dem Stoppi! (meine ich ausnahmsweise mal ernst!)
Zu der Bremse möchte ich aber nur mal kurz etwas klarstellen: Die Zange an sich ist ganz o.k. Das Layout ist halt von Brembo. ABER: Der Guß bzw das verwendete Material ist bei weitem nicht so gut wie das Original von Brembo!
Für eine einzelne Bremsung oder im normalen Staßenverkehr ist das alles schön und gut.
Nur wenn man dauerhaft richtig reinlangen muß wie z.B. im Gebirge (der Harz reicht schon)oder auf d Ring, dann kann man sein Blaues Wunder erleben! Der Bremshebel geht dann von null auf gleich ohne(!) jeden Gegendruck durch bis zu Lenker!
Wers nicht glaubt sollte mal 10 Bremsungen aus 100 auf 0 hintereinander machen. Dann kann man schon beobachten wie sich die Zange unter Druck aufweitet.
Ich rate jedem schnellsten auf eine Brembo umzurüsten. Schließlich sind die Dinger ja für kleines Geld bei ibi zu haben.
Es hat schon einen Grund weshalb sich auch die KTM-Sumo Fahrer um die Linken Zangen reißen.



wo er recht hat, hat er recht!
Mal wieder.
Danke Gero.
Ums Material geht's ja auch.
Scheinbar meinen aber viele, dass die Empfehlung schnell eine Brembozange zu montieren, irgendwie was mit trendy oder cool zutun hat.
WieGero ganz richtig vermerkt, ist die Grimeca eine Brembo Kopie und muesste von daher schon mal nicht schlecht sein. Wenn das Material nicht waer. Sie sind billger um nicht zu sagen billig, nicht ohne Grund und das kommt nicht von einer Grosserienproduktion allein.

b



"z.B. im Gebirge (der Harz reicht schon)oder auf d Ring"

Oder zusammen: Harzring. Da wird ja nicht mal richtig schnell gefahren. Uwe ist nach ein paar Runden geradeaus, Bremshebel am Lenker. Auch pumpen nutzt nix (in der Schrecksituation pumpt man eh nicht). Nach einigen Minuten gings wieder. Im Straßenverkehr kann man wohl in den seltensten Fällen einfach geradeaus ...

Wenn man cool ist und umrüstet, ist es auch ein Leichtes, den Sicherungsstift der Beläge zu entsorgen. Hinten ein Gewinde M6 rein und eine passende, hinten gekonterte Schraube durch. Dann ist es supercool.

Trendige_Grüße
Ronald



....da mit dem Umbau des Sicherungsstiftes sehe ich eigendlich nicht so. Bei so einem Umbau besteht die Gefahr den Stift zu fest anzuziehen. Dabei kann das Gehäuse zusätzlich verspannt werden. Außerdem ist dann ein schneller Wechsel der Beläge nicht mehr möglich. (Beläge gehen bei mir genau so schnell wie der Radwechsel. Es muß eben alles schön sauber und gänig sein.
Danke nochmal für die Übernahme der Kuliarbeit d Reifen zum Aufziehen zu bringen ;-))



@Kosta: Du hast noch ne TL1000R????? Geil das ist eines meiner Traummotorräder!!!

Wegen der Verarbeitungsqualität kann ich nur sagen, dass die SV 650S (bj.2005) von einem Kumpel auch nicht besser ist.



Bei so einem Umbau besteht die Gefahr den Stift zu fest anzuziehen


mit Gewalt kriegt man alles hie.
Deshalb den Federsplint in der Schraube. Die Idee hat Ronald vermutlich von mir aber ich hab' sie auch nur as der Rennszene abgeguckt. Klar, dass die Schraube nur ordentlich anglegt werden darf. SIe dient - und es hilft nachweisslich - dazu, dass die Zange sich nicht in der Mitte weitet. Die Rueckmeldung ist klarer. Nicht umsonst, hat die richtige gute Bembozange mit den 4 Einzelbelaegen einen festen Steg in der Mitte.

waehrend der meistverbreitete Zange mit Einzelbelaegen, nicht einen sondern 2 Stifte hat und sogar eher schlechter ist, als die P4 die bei uns passt.

Natuerlich koennte man auch dort die Stifte gegen Schrauben austauschen, aber in der Mitte ist deshalb noch lange nichts.

Im Langstreckensport kann ein schneller Wechsel wichtig sein, ager im Sprintrennen wie beim SOS? eher nicht.

b

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