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Thema: Batterie


hallo :)
DIe Batterie in meiner Skorpion Sport scheint so ziehmlich am Ende zu sein. Ich kann die Maschine 2 bis 3 mal starten und schon ist sie leer (die Maschine springt nicht mehr an, nur das "rattern" des Relais). Nun habe ich eine Frage dazu:
Welche Batterie ist nach euren Erfahrungen die Beste?
Die, die ich jetzt habe ist eine von "JMT" (sagt euch das was?), ca. 2 Jahre alt und war schon dabei, als ich sie vor anderthalb Jahren gekauft habe.
Kann es überhaupt sein, dass die Batterie so schnell schlapp macht oder könnte da noch ein weiterer Defekt an der Skorpion sein ?

Ciao Steffen



Mit der Orginalbatterie hatte ich auch oft Startprobleme, vor allem bei frostiger Witterung. Ich habe auf eine Hawker SBS 8 umgerüstet und seitdem nie wieder Schwierigkeiten gehabt. Die Batterie ist zwar sauteuer scheint aber bisher zu halten, was der Hersteller verspricht (geringere Selbstentladung, höherer Ladestrom). Dieses Teil ist auch schon hier im Forum empfohlen worden. Leichter als das Orginal, wie manchmal behauptet, ist sie allerdings nicht.
Gruß Stefan



Hawker SBS-8 oder anschieben- dazwischen gibt es für mich nichts mehr.



Moin ;
Meine Batterie war nach vier Jahren defeckt . Ich habe mir
dann eine bei Hein Gericke geholt die tut ihren Dienst heute
noch ohne Probleme . Meiner Meinung nach kann man das Leben
einer Batterie mit ein bisschen deutlich verlängern .
Mfg




Hallo,

Hawker ist nicht notwendig, kauf bei Tante Louise den Ersatztyp YB9L-A2 für die Originale. Kostet mit Säure ca. 19 EUR. Dann für 4,95 EUR noch ein Erhaltungsladegrät fürs nächste Überwintern und die Batterie wird die Hawker überleben.

Gruß Andreas.



Moin!
Genau, einfach alle 2 Jahre eine neue von DeLo und mann hat nie Streß! Bei dem Preis kann man sich sogar eine trocken auf Lager stellen und b.B. einfach auffüllen und los gehts!



Hallo Kollegen,

da nun die Kapazität meiner originalen Batterie gegen Null tendierte, musste eine Neue her.
Die Entscheidung fiel für eine höchst illegale Litium-Eisen-Polymer (LiFePo) Batterie.
Anstatt dieses doch recht teuren Typs:
http://www.mbf-racing.de/index.html
wurde diese asiatische Alternative verbaut:
http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__14067__ZIPPY_Flightmax_4200mAh_4S2P_30C_LiFePo4_Pack.html

Was soll ich sagen - es funktioniert ohne Probleme.
Hier Bilder vom Einbau mit den sogenannten "5.5mm bullet" Verbindern:
http://img64.imageshack.us/img64/2535/dsc0440c.jpg
http://img843.imageshack.us/img843/3195/dsc0441yw.jpg
Das Startverhalten ist sehr gut. Bleibt zu sehen, wie es sich mit längeren Standzeiten verhält.

Viele Grüße,
Frank



Hi frank,
dann mach mal ein bisschen Tagebuch übern Winter. Ich fahr die teure Variante und bin seit über 1 Jahr sehr zufrieden. Bitte informier uns doch im Frühjahr mal wie sie den Winter überstanden hat.
Gruß Ansgar



auch ich fahre (fuhr da die MZ grad abgemeldet) so'ne Lifepo seit 2 Jahren. Gerade ohne Deko wie bei mir oder Ansgar muss die Batterie stark sein. ABER die Lifepo mag die Kaelte nicht. Schadet ihr nicht aber es kommt nichts eben. Steht dir Fuhre in geheizter Gsrage, ists OK. Oder man faehrt im Winter nicht...
Sonst aber fahre ich seit ueber 10 Jahren eine (mehrere da mehrere Mopeds) SBS8. Damals nicht nur erste sondern einzige Wahl, vor allem ohne Deko. Die aelteste SBS8 ist 12 J. alt.
Mittlerweile gibt es auch z. B. von Varta eine aehnliche, nicht so stark aber ausreichend. Meine Erfahrungen mit den "Preiswerten" von Tante lou & Co. sind durchgaengig schlecht. Selbst in den Kickstart Oldtimern wo die Batterie nur fuers Ruecktlicht gebraucht witd (BSA). Bei der Batteriezuendung der Mondial, Bimota, Laverda bin ich auf eine USV Trocken-Akku umgesteigen. Da wird aber keinen Startstrom benoetigt.
lange Rede, kurzer Sinn; Du muss nach der Kurzschlussleistung schauen. Die Batterie den MZ ist ab Haus mit 8Ah zu klein. 12 waer besser, passt aber nicht hin. Die Bleibatterie wird vielleicht 60A Kurzschlussleistung, hoechstens. Die SBS8 hat xa. 120A, die 4,5Ah Lifepo sogar 160Ah.

b
Auch



Ich habe gehört, daß die guten originalen Lifepos von A123 auch gerne mal ohne Balancer geladen werden - an dem Zippy-Teil hängt aber vermutlich nicht ohne Grund ein Balanceranschluß dran. Da würde ich noch die Zellendrift ab und an mal überprüfen. Nur so als Idee.

"lange Rede, kurzer Sinn; Du muss nach der Kurzschlussleistung schauen. Die Batterie den MZ ist ab Haus mit 8Ah zu klein. 12 waer besser, passt aber nicht hin. Die Bleibatterie wird vielleicht 60A Kurzschlussleistung, hoechstens. Die SBS8 hat xa. 120A, die 4,5Ah Lifepo sogar 160Ah"

Oh da gingen Begriffe und Einheiten ja komplett durcheinander :-).
Kapazität ist nicht gleich Leistung ist nicht gleich Kurzschlußstrom.

Kurz:
Kapazität -> Einheit: Ah "Ampèrestunden"
Leistung -> Einheit: W "Watt"
(Kurzschluß-)Strom -> Einheit: A "Ampère"

"Stromspannung", "Stundenkilometer" bitte auch gleich aus dem Wortschatz streichen.

Setzen! ;-)



Jepp - Kapazität ist aus Aussage über den Startstrom nur schlecht geeignet.
Etwa habe die YTZ-Typen von Yuasa (und NICHT die Nachbauten) auch bei kleiner Kapazität sehr hohe Startströme.
Also geht sehr wohl weniger Batteriekapazität (kleinere Baumaße) und hoher Startstrom zusammen.
Etwa habe ich in der TRX eine YTZ10S 8Ah, die den Twin lockerst durchwirbelt, aber erheblich kleiner als die Original-Batterie ist.

Wolf



@ henk: Ich habe gehört, daß die guten originalen Lifepos von A123 auch gerne mal ohne Balancer geladen werden - an dem Zippy-Teil hängt aber vermutlich nicht ohne Grund ein Balanceranschluß dran. Da würde ich noch die Zellendrift ab und an mal überprüfen. Nur so als Idee.

Habe ich dieses Frühjahr nach fast 2 Jahren Nutzung gemacht. Habe die Lifepo zu Modelbaufuchs geschickt zum Check und balancern. Alles i.O. keine relevanter Zellendrift!!
Mach ich in zwei Jahren wieder.

@b: Wintertauglichkeit...
Ich fahr im Winter höchst selten habe aber nix Negatives bemerkt.
Gruß Ansgar





Jepp - Kapazität ist aus Aussage über den Startstrom nur schlecht geeignet.

sehe ich auch so. Der innere Widerstand spielt eine Rolle und geht nicht zwangsläufig mit der Größe der Batterie(ich verwende übrigens nach wie vor Akkumulatoren;-) einher. Eine Qualitätsfrage letztendlich.

Gruß
Uwe





Mit einem 3-dimensionalen Bier könnte man auch sicher sehr schön die verschiedenen Widerstände in der komplexen Ebene erklären.

Solche Balancer bzw. Ladegeräte gibt es relativ günstig im Modelbauzubehör.
Ich hab z.B. solch ein Teil:

http://www.ebay.de/itm/Lade-Entlader-IMAX-B6-/130583243873

Die verwendeten Steckverbinder an der Batterie machen den Aus/Einbau der Batterie sehr einfach - kann ich nur empfehlen. Mann muß aber auf ausreichende Isolierung (Schrumpfschlauch) achten, daß kein Kurzschluss passiert.

Die Kapazität der Akkus ist allerdings schon nicht ganz unwichtig. Der maximal erlaubte Ladestrom der Akkus wird im allgemeinen mit 1C bis 2C angegeben. Das bedeutet dann daß eine 4,6Ah Batterie mit 4,6A (1C) oder 9,2A (2C) geladen werden darf. Da der Ladestrom ja durch die Lichtmaschine (bzw. den Regler) definiert ist, sollte man darauf achten, daß der zulässige Ladestrom nicht überschritten wird.

Weiß eigentlich jemand, mit wie viel Strom die Batterie so geladen wird - oder andersrum: Wie viel Strom liefert die Lichtmaschine?

Tschau,
Frank

@Bill: Ich hoffe Henk's schlechte Bewertung deiner Leistung hat nicht zur Folge, daß Deine Mitarbeit jetzt hier nachlässt. ;D



Nur um's mal zu sagen: Ich will nicht stänkern!
Ich wollte eigentlich auch nicht auf den geringeren Innenwiderstand (und damit höheren Kurzschlußstrom) von Lifepos im Vergleich zu Bleiakkus gleicher Kapazität hinweisen, sondern nur kurz korrigieren, daß (elektrische) Leistung nicht im Ampère oder Ampèrestunden gemessen wird.
Schein-/Blind- und Wirkleistung haben wir im Gleichspannungsbordnetz nicht (Transienten mal aussen vor gelassen) - das Bierglas illustriert den Zusammenhang aber ganz witzig.

"Wie viel Strom liefert die Lichtmaschine?"
Kommt auf den Innenwiderstand der Quelle (Lima/Gleichrichter), den Innenwiderstand des Lifepos + die restlichen Verbraucher an. Und natürlich auf die Spannungsdifferenz zwischen Quelle und Lifepo. Weniger als 15A werdens sein, sonst ist die Sicherung durch...

Bevor man theoretisiert, verwendet der Modellbauer solch ein Gerät (oder ein schickeres). Meist will man damit sicher gehen, daß man den Drehzahlsteller/Regler durch zu hohe Stöme nicht überfordert (also abfackelt). So ein Teil kann man während des Betriebes des Modells mitlaufen lassen - es zeichnet dann die Maximalwerte von Strom und Leistung auf. Profis haben Datenlogger/Telemetrie.

Am Krad würde ich erstmal eine Messung im Stand machen. Da reicht ein Vielfachmessgerät und eine dritte Hand, die mal ein bißchen Gas gibt.
Ich habe keine Erfahrung was ein zu hoher Ladestrom bei Lifepos anrichtet. Ich habe eine paar Lipos in Betrieb und die quittieren das mit kurzer Lebensdauer - manche blähen auf. Lipos sind aber generell zickiger (Balancer beim Laden ist Pflicht etc.), deswegen kann man das wohl nicht übertragen.

Was mit noch einfällt:
Es wäre vielleicht noch gut den Lifepo gegen mechanische Beschädigung zu schützen. Das Zippy-Teil ist ja nur in einem Schrumpfschlauch eingeschrumpft.
Die runden Zellen von A123 sind wenn ich mich recht erinnere mechanisch robust - so wie normale Mignon Zellen z.B. auch. Da reicht dann für den Betrieb im Krad auch nur ein Schrumpfschlauch drum.

In Modellautos fahre ich immer "Hardcase"-Lipos. Kleine Steinchen, die sich ungünstig zwischen Akku und Akkuhalterung verkeilen können sonst mit der Zeit den Schrumpfschlauch durchstechen und so den Akku zerstören.
Das ist bei Modellflugzeugen und Modellbooten natürlich kein Thema.
So jetzt aber stop OT...

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