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Thema: Schraubertipps Traveller


hello alle Leser diesen geilen Forums!
Meine Freundin hat sich eine Traveller Bj96 (?) gekauft. Macht ja echt spaß der kleine Skorpion. Ich will Ihr da ein paar dinge dran basteln (sie verdient derweil dafür das Geld*) kenne die Karre aber kaum. An meiner 1-Zyl-Suzi kenn ich fast jede Schraube mit vornamen, aber für die Traveller bräucht ich noch nen paar tips, wer kann mir bei folgenden fragen helfen:

Wie läuft das mit dem Ölwechsel, welcher Schlauch ist für die Entleerung des Ausgleichsbehälters wie zu lösen?
Gibts irgendne möglichkeit die giftige Vorderbremse etwas zu entschärfen?
Das Abblendlicht ist extrem dunkel, Hat da jemand ähnliche Erfahrungen/Abhilfe?
Gibts ne zu spannende Ausgleichskette (z.B. wie bei meiner - im Lima-Deckel)?
Übrigens gibt es einige Zubehörteile (Ölfilter) bei Auto-Tipp in berlin, die sind superbillig, haben allerdings auch keinen Lufi (den haben wir bei Ebay bekommen, genau wie ein Cockpit mit hoffentlich funktionierendem Drehzahlmesser)
Gruß an alle Skorpionisten
Markus




Hallo Markus!

Herzlich Willkommen und Glückwunsch zur Neuanschaffung!

Wie der Ölwechsel funktioniert, sollte eigentlich in deinem Bordbuch stehen. Solltest du keines haben, kann ich dir auch gerne mal ne Kopie schicken. Vielleicht hat ja jemand auch nen Scanner...

Die Bremse kannst du ruhig so lassen, du wirst sie noch zu schätzen lernen. Alles eine Frage der Gewohnheit...bei der laschen Suzi-Bremse wundert mich dein Begehren aber auch nicht wirklich. Andere Leute geben sonst viel Geld für so eine Bremse aus!

Tja, der Scheinwerfer. Kein besonders leuchtendes Kapitel. Könntest aber mal verschiedene Zubehörbirnen austesten und die Ergebnisse hier mitteilen, denn darüber haben wir, bei aller Quasselei, noch nie gefachsimpelt.

Die Steuerkette stellt sich wohl selbst nach, hat man mir mal in der Werkstatt gesagt. Der ein oder andere hier sollte darüber aber mehr wissen als ich.

Der Ölfilter passt an jede Menge Yamahas, einfach mal im Zubehörkatalog bei XTZ660 nachsehen und die Nummern mit anderen Modellen vergleichen.

MfG, Mirko




beim gebrauchtkauf dazubekommt. Da steht ja alles sehr gut drin fürn Ölwechsel. Ich hab auch nen guten scanner, wenn also jemand infos aus dem Hand buch braucht (auch in englisch oder Französisch;-)
Das mit der Vorderbremse hatte ich falsch verstanden. meine freundin meint der hebel ist zu weit vorn, das stimmt auch , für kleine Mädchenhände etwas unglücklich. hat die schon mla jemand gewechselt?
Mit der Abblendlicht birne werd ich mal eine Phillips Premium oder Osram Super (oder umgekehrt) versuchen, die sollen so ca 20 % heller sein hab ich gelesen.
Der DZM im gekauften Cockpit war natürlich nicht i.O. mal sehen was der Ebay kamerad dazu sagt. Werd wohl auch son ding von der XT einbauen wurde ja in diesem Forum gut beschrieben.
Gruß



Hallo Markus, hallo Leute,

ich hatte auch Probleme mit dem zu weit entfernten Bremshebel.
Damals habe ich einfach den Hebel an der Stelle, die auf den Bremszylinder drückt, am Schleifstein etwas abgeflacht.

Aber Gaaanz vorsichtig, sonst !!!

Viel Erfolg:

Günter



Hallo,

die Bremskomponenten von Grimeca sind grösstenteils identisch (kompatibel) mit den teilen von Brembo. Eventuell kann ein verstellbarer Bremshebel einer Aprilia,Ducati,Cagiva oder Guzzi passen. Ich weiss nicht ob die großen drei da was im Angebot haben. Einfach mal ausbauen und vergleichen.

Ansonsten könnte man umrüsten auf eine NISSIN-Pumpe (etwas aufwendiger), habe ich bei mir gemacht. Zu beziehen bei Micron mit Gutachten oder über ebucht gebraucht. Der Bremslichtschalter ist übrigens der gleiche.
Beim Abschleifen des Originalhebels wäre ich vorsichtig, wenn du zuviel abnimmst und das Teil nachher zuviel Spiel hat könnte es sein, daß der Bremslichtschalter vorne auf Dauerkontakt steht oder unbeabsichtigt ausgelöst wird.
SuperMono-gruß
Kosta



Noch ein Vorschlag: Der Brembo-Bremssattel der Duc Monster passt (Lochabstand vergleichen!). Bringt bessere Verzögerung als das Grimeca-Teil. Für normalen Straßenbetrieb muss das aber nicht sein, denke ich.

Jürgen.



Hi,

ich habe meine vordere Skorpion-Bremse demontiert ( ;-)) der Griff war etwas verbogen und der integrierte Ausgleichsbehälter abgeschliffen nach dem Nürburgring-Cup-Lauf) und durch eine '98er ZX9R Bremse (Pumpe, Ausgleichsbehälter, Griff) von Nissin ersetzt. Ich musste die Bremsleitungs-Hohlschraube (wie heißt sowas korrekt?!) tauschen, und eine Halterung für den Ausgleichsbehälter basteln (kurzes Stück Alu-Blech), das war alles.

Die Bremse hat einen originalen einstellbaren Griff... und hat bei Ebay 64 Euronen gekostet.

;-) Ist nicht ganz das Topic des Beitrags, aber eventuell doch hilfreich.

LG, Nobbi

---

DocNob #66
www.Reggae-Racing.de.vu



Gruezzi mitanand

Beim Verbauen anderer Pumpen sollte man darauf achten, daß die Pumpe etwa den gleichen Durchmesser hat wie die originale, die ZX9-Pumpe dürfte eine 5/8"-Pumpe sein, die ein anderes hydraulisches Übersetzungsverhältnis mit sich bringt. Je größer die Pumpe umso härter der Druckpunkt, bei Racern durchaus willkommen, für Straßenfahrer oder Mädels bringts eventuell schlechtere Dosierbarkeit, da mehr Kraft aufgewendet werden muß.
Ich habe bei mir eine 14mm-Bremspumpe in Verbindung mit einem 6-Kolbensattel verbaut.
Nissin-Bremspumpen gibt's m.W. in 1/2" (ca 12,6mm), 14mm & 5/8" (ca 15,7mm).
Für den orginalen Grimecasattel sollte eine der ersten beiden Größen verwendet werden. 5/8"-Pumpen werden bei Japanmoppeds eigentlich nur bei Doppenscheiben verbaut, Yamaha hat z.B bei den alten R1en vorne nur eine 14mm-Pumpe trotz Doppelscheibevierkolbensätteln. Buell hat hingegen bei Einzelscheibeimfamilienpizzaformat & 6Kolbensattel eine 5/8-Pumpe (an der S1).

SuperMono-Gruß
Kosta



Ach ja, die Hohlschrauben bei Japanhydraulik haben ein Gewinde M10*1,25 wohingegen Europahydraulik (Brembo,Grimeca,Spiegler,Magura usw.) ein Gewinde M10*1 haben. Die kann man untereinader austauschen, das geht aber nur ziemlich genau einen Gewindegang gut, dann gibt's Murks bzw. Kernschrott ;-)
Vorsicht beim Schrauben !
SuperMono-gruß
Kosta



Tja, die Sache mit dem Durchmesser stimmt, ...zunmidest in der Tendenz. Habe jetzt eine 19er-Radialbremspumpe von Lucas installiert (mit Ludger's "langer" Leitung :-) )und dem üblichen 4-Kolben-Brembosattel.

Auch ich habe mich vorher ein bischen schlau gemacht und bin in der Supermoto-Szene auf widersprüchliche Angaben zum Durchmesser und vor allem Wirkdurchmesser der Pumpen (das hängt irgendwie noch mit dem Hebelverhältnis zusammen) gestossen. Die Lucas-Pumpe kommt auf einen Wirkdurchmesser von kanpp 17,5mm. Damit wollte ich mir die Option offenhalten, doch noch auf Doppelscheiben umzurüsten. Mit einem 4-Kolbensattel ist das Ganze aber mehr als nur fahrbar, viele SuMos setzen auf die gleiche unkonventionelle Paarung. Ich muss sagen, ein Genuss. Keine Ahnung warum sich das hartnäckige Gerücht vom harten Druckpunkt hält. Die Pumpe fühlt sich auf jeden Fall saumäßig feinfühlig und genial progressiv an. Man hat wirklich das Gefühl, die Bremsscheibe zwischen den Fingern zu halten. Hätte nicht gedacht, dass sich der Unterschied so bemerkbar macht. Ach ja, der Hebel ist auch einstellbar.

Habe auch noch eine Lucas-Fußbremspumpe angebracht. Ebenfalls fein dosierbar, aber, wenn man sie nicht irgendwo sehr günstig auftreiben kann, nicht unbedingt notwendig. Einfach etwas klarer vom Gefühl und ein optisches Schmankerl.

Die Lucas-Pumpen für die Skorpion gibt es bei www.wieres.de. Die guten Brembos für vorne gibt's bei www.125er-shop.de für 50€ aus einer Mito Evo. Hinten müsst ihr euch bei ebay nach Sätteln für eine Ducati 916 (und dem ganzen Derivatenklumbatsch), Mille oder Monster umsehen.

Viel Spaß beim Probieren!



Hi Mirko und alle anderen,

Radialpumpen sind eine ganz andere Liga, die haben ganz andere Hebelübersetzungen als konventionelle Pumpen. An meinem Reiskocher (Ist der Reis jetzt endlich fertig ? ;-)) habe ich ne 20er-Radialpumpe mit Doppelscheibe6kolbensätteln, nur so, wenns jemanden interessiert ;-p
Radialpumpen werden im Rennsport (Rossi & Co) eingesetzt, weil die Mechanik über die rechtwinklig zum Lenker stehende Verstellschraube ein Nachjustieren während des Rennens zulässt (bei zunehmendem Belagverschleiß ist immer ein Nachjustieren nötig) & weil das Gefühl für die Bremse unsagbar transparent ist (SUBJEKTIVES WAHRNEHMUNGSVERMÖGEN) aufgrund der gänzlich anderen Hebelübersetzungen. warumwiesoweshalb streiten sich die Gelehrten ;-}

Ich habe in meinen vorigen Postings mich nur auf konventionelle Pumpen bezogen, die sind für einigermaßen vertretbares geld zu beziehen. By the Way, was hast du für die Lucas-Pumpen bezahlt ? Inwieweit unterscheidet sich die hintere im Durchmesser von der originalen ?

Ist doch logisch, daß bei ansonsten baugleichen Pumpen, die sich nur im Kolbendurchmesser unterscheiden, diejenigen mit dem größeren Durchmesser einen geringeren Weg (Hub) zurücklegen müssen um die gleiche Menge Bremsflüssigkeit zu verdrängen wie die kleinere. Ergo mehr Kraftaufwand und weniger Weg am Hebel. Ganz einfache Physik.
Generell kann man nicht sagen, daß größere Radialpumpen einen härteren Druckpunkt haben als konventionelle Pumpen.

Schönes Wochenende
Kosta



Moin Moin,

Hab da mal ne Frage, hört sich vielleicht doof an, aber egal.
Meine Bremse (vorn), so mein subjektiver Eindruck, lässt sich überhaupt nicht dosieren. Es gibt nur die Möglichkeit das Ausrollen noch etwas zu verstärken ;-), oder knüppelhart das Vorderrad zum Rauchen zu bringen, was auch gefährlich werden kann. Woran könnte das liegen? Flüßigkeit ist gut, ebenso die Beläge und Scheiben.



Moin Gustel,
ne minimale Menge Luft im System,
oder ein Schwergäniger Bremszylinder könnten
die Ursache sein.

Gruss Ludger



@Kosta. Hast natürlich völlig recht hinsichtlich des Unterschiedes zwischen den Pumpentypen. Habe für beide rund 230€ gezahlt, dann kam allerdings noch ein neuer Bremshebel für kanpp 80€ hinzu, denn der alte wurde für die Supermoto gekürzt, war mir aber aufgrund des breiten Lenkerschalters ein bischen zu kanpp. Der nächste Sturz wird jedenfalls richtig teuer :-) Den hinteren Durchmesser kenne ich leider nicht.
@Gustel: Möglicherweise sind deine Beläge nicht mehr taufrisch und "verglast", sprich durch Überbelastung in der Einbremsphase verbacken worden. Ansonsten könnte das an zuviel Spiel des Bremshebels in vertikaler Richtung liegen, sprich, er schlabbert ein bischen an der Pumpe rum, sodass er zum Verkanten neigt und die Dosierbarkeit flöten geht.



wegen dem Scheinwerfer:
ganz so schlecht ist er nicht. Ich hatte aber das selbe Problem. Ein anderes Leuchtmittel wird nicht viel bringen. Unter Garantie wird er wie bei mir "nur" verdreckt sein. Mit der Zeit bildet sich innen ein schwarzer/gleichmäßiger, daher unauffälliger Belag auf allen Flächen (wirkt sich wegen der zusätzlichen Linse besonders beim Abblendlicht aus)
Der Ausbau des Scheinwerfers ist etwas aufwendig aber problemlos, das Zerlegen komplizierter, denn die Streuscheibe ist eingeklebt. Die Federkrampen der Scheibe entfernen und dann den ganzen Scheinwerfer im Backofen auf 60-70 Grad erhitzen, dann wird der Kleber so weich daß du die Streuscheibe gut rauskriegst (am besten Lederhandschuhe anziehen!) Dann kannst du alles gründlich reinigen und wirst mit Sicherheit auch lockere oder gebrochene Teile (Linse,Aufhängungen) feststellen (zudem beliebte Klapperquellen). Sicher etwas aufwändig, aber das Ganze mit Geschick repariert/optimiert und er ist dann besser wie ein Neuer (um 200EUR) und bringt auch wieder ordentlich Licht.
Übrigens den genialen Backofentipp habe ich von Lutz Taubert, der sicher Verständnis dafür hat, daß ich das hier kollegialerweise weiterreiche ;-)))))))
uwe

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