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Thema: Schadensmeldung |
Zunächst mal vielen Dank für die Blumen, im Blog eines berüchtigten und forumsbekannten 750SS-Outlaw fand ich folgende Zeilenschöpfung:
...spontanen kleinen Burn-Out. Dabei ist es aber wichtig, dass der völlig überraschend kommt, und man dabei unbedingt weiter auf die Ampel starrt, als wäre nichts. Oder wieder freundlich in die Runde grinst. Sowas hab ich mal in Plauen gesehen ;-)...
War sehr überraschend für mich und innerlich kam ich mindestens 'ne halbe Stunde aus dem Grinsen nicht heraus...nochmals grazie mille...
So, zurück zum Thema, Eingeweihte wissen, daß meine geschundene kleine Skorpion das Werksgelände nicht mehr aus eigener Kraft verlassen wollte, und das eine Woche vor ihrem siebzehnten Geburtstag:-/. Es war in der Tat so, daß der erste Startversuch nach dem Werksbesuch in ein Zurückschlagen der Kurbelwelle in den Anlasserfreilauf mündete. Da sie dies in letzter Zeit des öfteren tat, ich meine einen Zusammenhang mit dem Wechsel der Zündbox zu erkennen, ward es dem Woodruff-Keil für dieses Mal zu bunt und er verabschiedete sich in zwei seitdem unabhängige Bestandteile. Der durchgescherte Keil konnte fürderhin seinen Zweck der Fixierung des Polrades nicht mehr erfüllen und der Funke kam wann er wollte, und nicht, wenn er sollte.
Die falsche Polarität wurde dann wohl fixiert durch meine Anrollversuche vom Werk aus nach Zschopau rein (der Berg ist bekanntermassen ziemlich lang), so daß ab einem gewissen Zeitpunkt der Anlasser auch wieder griff, die Fehlzündungen aber laut und vernehmlich waren.
Kurz und gut, der Keil ist für 6 € beim Yamaha-Dealer erhältlich, den Dichtungssatz hatte ich noch zu Hause und der gute Kedo-Polradabzieher konnte mal wieder zum Einsatz kommen. Also war der Schaden gestern (genau am 17. Geburtstag) ruckzuck repariert, frisches Öl und Filter obligatorisch und ich konnte sie gestern abend schon wieder zum MZ1000-Stammtisch ins Neanderthal bewegen.
Die Zündbox ist nun im Leerlaufdrehzahlbereich (1-2k) auf weniger Frühzündung programmiert, quais Originalzustand, mal sehen wie sie sich gibt. Im Übrigen habe ich vor kurzem ein Teilekonvolut einer XT600K erworben, ohne Kurbelgehäuse & -welle aber mit Polrad & Getriebewellen usw., der dortige Keil war nahezu fast durchgeschert, er klebte an einem der Magnete des Polrades. Ich konnte zuerst mit diesem Teil gar nichts anfangen, aber nachdem ich meinen Keil ausgebaut hatte erkannte ich die Ähnlichkeit. Dies würde allerdings ja wohl gegen meine Theorie mit dem Anlasserfreilauf sprechen, den hat die XT600K nämlich mithin nicht...nun vielleicht ist's auch einfach die Schwungmasse des Polrades...
SuperMono-Gruß
Kosta
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Schön geschrieben, hier schlummern wirkliche literaische Talente.
Die Sach mit dem abgescherten Keil hatte Jan auch, kurz vor dem Treffen an seinem Motor. Das löste auch bei uns ersteinmal ratlose bis dumme Gesichter aus.
Ach ja, und danke für das neue Wort (Konvolut) man kann alt werden wie die S.. und lernt immer noch dazu. ;-)
sonntägliche Grüße
Ansgar
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Meine Gelbe ist auch wieder so weit heile, es war, wie vermutet, die Kupplungsdeckeldichtung. Es war noch ca. 1 Liter Öl drin.
Hab' sie allerdings noch nicht laufen lassen (können), da die Krümmer noch ab sind (hab' ja links das Hitzeschutzblech verloren und möchte das nun mit der Vorlage vom rechten Krümmer nachfertigen/ i.O. bringen lassen) und demzufolge auch noch kein Wasser drin. Hat evtl. jemand ein Hitzeschutzblech vom linken Krümmer der Replica "über" bzw. kann so was anfertigen?
Über die Zündeinstellungen sollten wir in der Tat noch mal reden. Ronald hatte das ja auf dem Treffen auch angeregt, darüber mal einen Beitrag zu eröffnen (der sollte dann auch beim Thema bleiben). Das von Kosta beschriebene Zündschlagen kenne ich auch ... wenn sie warm ist und dann besonders wenn ein wenig das Gas beim Anlassen bemüht wird. Vielleicht ist es wichtig, die Kurve bis 2k bzw. 3k (über2,555 k) ziemlich exakt mit 5 Werten der OEM-Kurve nachzubilden.
(Basisvorz.> 3°)
350 U/min > 3°
700 U/min > 12,9° (13°)
2000 U/min > 10°
2555 (2500) U/min > 14°
300 U/min > 24°
Weiter dann mit Bill's Kurve bis so max. 30-32° bei 7000? U/min, um dann wieder leicht auf 29° bei 9000 abzufallen.
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Moin,
Hat jemand von euch mal mit eine stroboscoplampe die zündung uberpruft!!! Und kan jemand mich erklären wie ein Mz 9000 rpm dreht? Is der CDI (TCI) nicht der begrenzer dan ist es die nockenwelle, aber ich lasse mich gerne auklären,
Wim
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Wim,
9.000 U/min ist ein programmtechnischer Wert und bezieht sich auf die Ignitech-Zündbox. Siehe auch den Thread >hier<.
Mit der Ignitech-Box kann dann der Begrenzer auch frei gewählt werden, z.B. 8.500 (9.000) bei Motoren für die Rennstrecke oder 7.500 für OEM-Motoren oder eben 7.200 ...
Bei der originalen Box "rennt" der Motor mit 38°+/- bei 7.200 in den Begrenzer.
PS: Es muss ja nicht zwangsläufig bis in den Begrenzer (z.B. bei 8.500) gedreht werden.
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Juergen,
Okay, das bedeutet das du der motor nicht auf 9000rpm drehst, der CDI ist bis 9000 einprogamiert. Lese mal öffters das man die motoren bis 9000 hochdrehen. Und dan frage ich mich immer, wie geht dan das? Damit meine ich dan ein OEM motor. Aber es bleibt fur mich ein rätsel wie die Yammie motoren auf 23 grad noch laufen. Aus erfahrung weiss ich das die Ignitech boxen nicht immer die basis einstellung richtig haben. Man muss da kontrolieren mit der stroboscoplampe ob die eingestelte werten auch wirklich richtig sind. Okay es kan sein das er lauft mit 28 grad aber ob das ach tatsachlich 28 grad sind.....
baue schon etwas länger rennmotoren, meine die dicke jungs, und die grenze ist 32 grad bei 8200 bis 8500,
Wim
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Wim,
Deine Erfahrungen sind sehr interessant und (sicher nicht nur mir) wichtig. Bitte lass' uns die Diskussion im anderen Thread fortsetzen, das bleibt dann übersichtlicher.
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