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Thema: MZ Skorpion 660 Störgeräusch Zylinderkopf |
Nur als Feedback: Es lesen sicher viele mit, bist also nicht allein. Ich kann jedoch leider inhaltlich nichts beitragen, an beweglichen Teilen im Deckel war noch nie Handlungsbedarf.
Am Deckel selbst schon ;-)
Ronald
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moin!
ja stimmt...hab ja schon gehört das mein problem scheinbar kaum/nie auftritt...
also bis jetzt klappert nichts die fahrt war allerdings nicht weit nur bis zur tanke und zurück:D
ich werd noch eben die sturzbügel dranschrauben und dann fahr ich nochmal eine größere runde...
bis später
humti (hoffentlich der start ins MZ-jahr)
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Moin,
so nun ahbe ich 20 km gefahren... das klackern ist weg!...hoffentlich bleibt es so...von mir aus kann die welle auch festoxidieren, hauptsache sie klackert nicht mehr!
danke für die tipps, und die bilder!
humti
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Bestens! Dann komm Fronleichnam zum Treffen.
Grüße
Ronald
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Ich will hier mal anknüpfen, weil sich am Kopf geräusche bemerkbar machen.
Der motor ist bischen etwas über 40000 km gelaufen. Das Geräusch ist vergleichbar mit dem Klappern von zu großem Ventilspiel. Es ist nur bei Drehzahlen um die 2000 U/min wahrzunehmen. Im Standgas kein Geräusch. Ab 2200 U/min ist auch nichts zu hören.
Lokal gesehen kommt das geräusch von oben rechts. Meine Vermutung ist die Steuerkette oder der automatische Deko.
Könnte der Steuerkettenspanner auch dafür verantwortlich sein?
Danke für euere antworten.
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.....ist die Steuerkette nicht links?
Ich würde mal auf "Glühzündung" wg. Ölkohle im Bereich der Ecke EV zu AV. Ist strömungs/verbrennungstechnisch ein toter Bereich. Einfach mal den Kopf runter und nachsehen.
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hast du zu großes ventilspiel denn schon ausgeschlossen?
die steuerkette ist definitiv links. die macht aber auch eigentlich nicht ploetzlich mehr geraeusche. vielleicht haste ja auch einen leichten kolbenkipper?!
gruß jan
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Glühzündung? das Geräusch ist wirklich nur kurz oberhalb der Leerlaufdrehzahl und in jedem Betriebszustand - kalt und warm
Ventilspiel ist doch so ziemlich immer zu hören, wenn es denn vorhanden ist.
Der Motor ist für mich unbekannt, wurde also vorher nicht von mir gefahren.
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Links ist das Geräusch - ja Links - ich weis nicht warum ich Depp, Rechts geschrieben habe.
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dann stell doch einfach mal das ventilspiel ein...
danach kann man immernoch weiter sehen. kann man mit ein bischen fummelei in eingebautem zustand machen.
gruß jan
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Ventile sind erst neu eingestellt worden.
Wieso Fummelei? Geht doch prächtig.
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Wenn man das Ventilspiel einstellt und kurze Zeit später klapperts, dann würde ich immer als erstes da ansetzen den Fehler zu suchen.
Ich bin doch nicht unfehlbar, ich heiße doch nicht Benedikt.
Und wenns für Dich kein Fummelei ist um so besser, ich brech mit bei den A-Ventilen fast die Finger.
Gruß Ansgar
PS. Und dann ist da noch die Mutter vom Primärantrieb, die hört man auch nicht immer, sprich bei jeder Drehzahl. Ich hatte u.a. auch die Ventile in Verdacht, aber nach dem ich die Mutter angezogen hatte war das "Ventilklappern" weg.
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dsa is ja wohl nur en scherz...
die ventile einstellen, bei dem eingebauten xtz-motor, das geht garnicht prächtig. da kann man wirklich nicht sagen, dass das auch nur in ordnung ist. das ist wirklich fummelei!
gruß jan
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das hast Du bei der SZR noch nicht gemacht. Da ist die Skorpion ein Vorbild an Zugaenglichkeit!
aber im Ernst, einlasseitig ist es ein Klacks. Wie bereits gesagt. auslasseitig aber mehr als nur eine Fummelei. Zum Glueck muss man nur seeeeeehr selten wirklich was einstellen.
Vorn begnuege ich mich mit dem "Fingercheck" und mache da nur dann weiter, wenn es eindeutig zu wenig ist. Es wird ja auch nur weniger durch normalen Verschleiss, nicht zuviel, und dass efahrungsgemaess nur auslasseitig.
Wenn es zuviel wird, ist
1) eine Kontermutter lose oder
2) Nocke und/oder Schlepphebel eingelaufen
Die Mutter ist offensichtlich. Der andere Fall hiesse sofort Deckel runter und kontrollieren ehe die Nocke im Arsch ist, sonst wird es sehr schnell sehr teuer.
b
PS: sei froh, dass der Motor so "altmodisch" ist und keine Tassenstoessel hat. Solche hat allerdings auch sonst kaum ein wirklich moderner Motor in der Zwischenzeit.
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Ich erklär mal meine Methode zum Ventileinstellen.
Das die Markierungen in der Richtigen Stellung sein müssen ist bekannt. Einlaßventile machen sicher nicht so die Probleme.
Nun zu den Auslaßventilen. Für die Meisten stellt das Lösen der Kontermutter das größte Problem dar.
Ich nehm einen ganz normalen Steckschlüssel. KW wird ein wenig weiter gedreht, bis sich die Auslaßventile senken. Steckschlüssel drauf und Kontermuttern lösen.

Dann kommt die KW wider in die entsprechende Ausgangsstellung.
Mittels des Innenvierkant von KEDO stell ich die Einstellschraube bis auf Anschlag und dreh dann 1/8 Umdrehung zurück.Das sind beim dieser M6 Schraube genau 0,125 mm. Also noch ein Hauch dazu. Denn 0,13 - 0,15 ist vorgegeben.
Ich hab das mehrfach mit einer Fühllehre an einem ausgebauten Kopf testen können. Das paßt.
Jedenfalls halte ich mein Schräubchen fest und drehe die KW wieder soweit, bis die Ventile sich senken. Kontermutter fest und gut.
So - nun steinigt mich
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