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Thema: Drehzahlbegrenzer / Teillastrucken |
Thema Drehzahlbegranzer: Seitdem ich jetzt mit dem mechanischen Drehzahlmesser in der Lage bin die tatsächliche Drehzahl zu ermitteln, ist mir aufgefallen, daß ich gelegentlich bis an den Begrenzer beschleunige. Wusste vorher gar nicht, daß die Skorpion sowas hat. (Das MMB Instrument ist gerne frühzeitig im roten Breich herumgehüft und daher hab ich mit nicht getraut höher zu drehen)
Was mich stutzig macht, ist die Tatsache daß auf dem mechanischen DZM bei erreichen der Grenze gerade 6700 U/min angezeigt werden. Weiß jemand den korrekten Wert wann der Begrenzer kommt? Ist mein gebrauchter SR 500 DZM vielleicht doch nicht in Ordnung und zeigt zu wenig an?
Thema Teillastruckeln: Mir ist ein unangenehmes Teillastruckeln aufgefallen. Die verunfallte Skorpion-Tour aus Ebay wurde von mir als Winterarbeit frisch wieder hergerichtet und weicht in diesem Punkt von meiner ersten Skorpion Sport ab.
Vergaser und Tank wurden von mir komplett gereinigt. Ventile hab ich auch eingestellt. Sie "patscht" auch stärker nach wenn man den Gashahn zudreht und die Motorbremse benutzt. Hat jemand eine Idee wo der Fehler liegen kann?
Gruß Mirko
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Hi Mirko,
der Begrenzer greift bei 7200 ein. Somit ist die DZM-Anzeige wohl nicht ganz korrekt.
So hoch zu drehen bringt aber i.d.R. nix, da die orig. MZ da oben eh' kaum noch lUft kriegt. Da kannst Du besser eher schalten.
Das Teillastruckeln ist wirklich sehr ärgerlich, kenn ich von einem anderen Motorrad. Da liegt es dann am ausgeschlagenen Düsenstock oder an eine abgeschliffenen Düsennadel.??
Das Patschen ist durch verstellen der Gemischschraube weg zu kriegen. Drehl die mal 1/4 Umdrehung rein oder raus, dann muss sich was verändern. Ich weiß immer nicht worum es nun magerer oder fetter wird.
Gruß Ansgar
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die schraube sollte meines wissens nach 2,5 umdrehungen raus gedreht sein. also erst mal vorsichtig bis zum anschlag reindrehen und dann 2,5 umdrehungen raus. sollte das patschen dann immernoch sehr stark sein, dann kannste nochma ne viertel oder halbe umdrehung rausdrehen. dann muesste es weg sein. evtl regelt sich ja dann auch schon dein teillastruckeln.
gruß jan
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Danke für die schnellen Antworten! Werde das mal ausprobieren.
Hatte eventuell den Verdacht, daß ich beim einstellen der Ventile irgendwas falsch gemacht habe. Hab das zum ersten mal beim Motorrad gemacht (sonst nur beim Auto) und fand es doch sehr fummelig.
Gruß Mirko
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ja, ist auch fummelig, aber eigentlich duerfte vom falsch eingestellten ventil auch kein teillastruckeln herruehren. wirst es schon richtig gemacht haben, wennse nicht ganz laut klappern. und en bischen spiel wirst du ja sicher noch gespuehrt haben.
gruß jan
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passend dazu:
hab heut zum ölwechsel mal wieder die zündkerze rausgedreht, und siehe da, weiß (zum vorherigen ölwechsel rehbraun)
da meine ja auch seit ich sie hab laut gepfatscht hat (in letzter zeit zunehmend) und das ja evtl das kerzengesicht hätte bessern können hab ich den rat hier befolgt und auf 2,5 ausdrehungen eingestellt.
ergebnis: pfatscht jetz seltener und leiser, aber jetzt hab ich teillastruckeln. volllast fährt sich nach wie vor
wäre über ne kleine anleitung wie jetzt zu verfahren ist sehr dankbar!
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achja, ich vergaß...
hatte auch einen mechanischen drehzahlmesser, der immer ca. 700 u zu wenig angezeigt hat. weiss auch nicht warum. bei mir war das ziffernblatt halt gedreht. eigentlich haette das mit der umdrehungszahl des motors ja nicht anders als mit der umdrehungszahl des sr500-motors sein koennen.
gruß jan
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Bernd von Tunebike hatte da 2006 mal was zu geschrieben, ging damals um die AU:
Zuerst mal Erklärung... Die Leerlaufeinstellung ist auch genau das, will heissen, sie wirkt nur im Leerlauf. Selbst wenn Du die noch so schlecht hindrehst, dann rennt sie ab wenigen Millimeter Gasweg wie vorher. Hast eben keinen Leerlauf mehr...
Zur Einstellung: Du drehst die Gemischschraube erst einmal rein, bis sie ansteht. Nicht anziehen, nur anlegen. Dann zum Beginn 1,5 Umdrehungen raus. Motor warmfahren, dann die Schraube langsam reindrehen, der Lauf müßte sofort unrund werden. Dann wieder rausdrehen, bis der Lauf runder wird und die Drehzahl steigt. Bei der höchsten Drehzahl (sobald sie nicht mehr zulegt) halten und die Drehzahl auf ca. 1100-1300 /min einstellen (am Anschlag der Seilzugscheibe). Wirst ja sehen, wo sie schön bubbert und nicht ausgeht. Ein paar mal Gas geben, dann muss sie wieder auf die gleiche Drehzahl zügig einpendeln. Wenn nicht, den Vorgang wiederholen ab dem kurz reindrehen mit wieder rausdrehen.
Sollte das alles nichts fruchten, dann hägt der Choke oder sonst was ist nicht so, wie es sein sollte. dann ist es eh eine längere Sache... Fehlermöglichkeiten gibt es einige.
Im Zweifel ruf halt mal an.
Grüße
Bernd
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Nabend Mirko,
hier ist ein Link zu einer sehr interessanten web-site. Nimm das mal als Bettlektüre und geh dann in einer stillen Stunde in dieGarage.
Der hier beschriebener Vergaser und Motor ist der "unsere" ist ja bekanntlich der aus der XTZ660.
Viel Spaß dmit http://www.660er.de/Tenere/Vergaser.htm#Der%20Registervergaser
mfg Ansgar
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@superelasticMirko
Die Suche bringt einen schon manchmal weiter, zum Teillastruckeln und Patschen u.a. das hier
Die Suche nach Leerlaufdüse bringt das hier. Die OEM-Einstellung ist ja 2-2,5 Umdr., und das reicht eben manchmal nicht, besonders, wenn der Übergang Krümmer/ Auspuff Luft zieht. Dann 52er oder 54 Düse, aber dann auch Goodbye beim Abgastest. Ausfürlicher alles hier zu finden.
DZM vs. Begrenzer: Drehzahlen könnte man mit einer IgniTech SPARKER TCIP4 Zündbox und angeschlossenem Laptop vergleichen ... Die Zündbox gibt's direkt oder über Bill, über Bill vorprogrammiert P&P.
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