| Bitte benutzt die Suchfunktion und schreibt Euren Beitrag, wenn möglich, in eine bereits geöffnete Rubrik. |
| Autor |
Thema: Spuren - nicht im Sand sondern... |



So sieht die hintere Saugstufe der Oelpumpe des Motors aus, den ich momentan auf der Bank habe. So was schlimmes habe ich nicht mal in Vorkriegsautos gesehen. Die vordere Druckseite ist nicht so schlimm aber natuerlich sehen die Alugehaeuse Teile erst recht schlimm aus. die Pumpe drehte sich wie eine Pfeffermuehle.
Ursache: richtig kaputtes untere Pleuellager. Ich habe die K-Welle nicht auseinander gepresst aber ich vermute einen zerbroeselten Kaefig. Das Pleuel hat so um 0.5mm Luft. Das muesste man doch merken!
Ganz ohne Oel ist der Motor aber nicht gelaufen, da die Nockenwellenlager gut assehen. Auch ist das obere Pleuellager i.O.
Merkwuerdig wo gerade dieses Lager sich meist zuerst verabschiedet.
Zylinderkopfdichtung war aber durchgeblasen. Vermutlich war derjenige laengere Zeit mit Oel/Wasser Emulsion unterwegs. Schmiert nicht gut.
Vielleicht finde ich aber andere Ursachen.
Anbei, die untere Schraube des Filterdeckels, die komische, abgesetzte mit dem O-Ring ist notwendig so, wie sie ist. Sie regelt den Querschnitt der Leitung zur Kurbelwelle. Macht man den Schaft dicker, gelangt weniger zum Pleuellager. Macht man ihn duenner, gelangt mehr dahin, ABER gleichzeitig wird der Druck zur Nockenwelle reduziert. Setzte man dort eine gewohnliche M6 Schraube (hab ich schon gesehen!), kriegt die N-Welle fast nichts mehr ab. Der Ø des Schaftes ist prinzipiell eine Variable, deshalb der O-Ring. Finger weg.
Bill
|
|
nehme alles zurueck und behaupte das Gegenteil!
bez. der besonderen Schraube. Ich habe eben eingehend untersucht und die Schraube tut rein gar nichts. Eine schraege Bohrung aus dem Filtergehaeuse fuehrt, nicht zum Schaft, sondern in den Bereich des Gewindes - und sonst nirgendwohin!
habe mich selbst versaeckelt.
Wozu sie dann dient? Wer weiss? ich koennte mir denken, dass man dort u.U. ein Manometer anschliessen kann, um den Druck zu messen.
sorry
Die Druckpumpe pumpt direkt in das Filtergehaeuse und durch den Filter in dessen Mitte, von wo dann das Oel zur K- und N-Welle weltergeleitet wird.
Die andere externe Leitung zum 5en Gang ist auch aussen an der Peripherie, also ungefilteres Oel.
b
|
|
also als ganz simplen ansatz für die schräge bohrung zur schaftschraube wäre zum ablassen des öls aus dem filter, diese unter sollte man ja schließlich zuerst raus drehn, und dann würde das öl doch da rauslaufen, oder nicht?
schöne schadensbilder, was verwässertes öl so alles anrichtet...
April-saisonkennzeichen-habende-grüße
Tom
|
|
als Ablasschraube? ein laeppisher Grund einen derartigen Aufwand zu betreiben.
Wassser war's definitiv. Mann kann leicht die Wasser Perlen auf dem Oelfilm sehen.


und neben dem Wasser auch recht viel Metallbruch:

Alle Kugellagern ausser dem linken der Ausgleichswelle sind OK. Bei dem steckt ein Bruchstueck fest. Die beiden der K-Welle werden so oder so gewechselt, da eine neue rein kommt.
Das Getriebe sieht gut aus. Auch der 5te Gang.
Bill
|
|
|
|