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Thema: X oder O


Hallo Leute,
kurze Frage: soll ich eine X-Ring-oder eine O-Ring-Kette nehmen? X-Ring ist wohl teurer, aber ist sie auch soviel besser?

Grüße

Jan



... jetzt kommen 10 Leute und 30 Meinungen.

Nimm eine ohne Ringe, einfach eine ordentliche Standardkette und verwende Öl (einsprühen, abwischen). Die hat den geringsten inneren Widerstand, ist am leichtesten. Aber muss eben ständig gepflegt werden. Das macht aber nichts, denn auch die genannten brauchen ständige Zuwendung. Insofern ist das auch nicht anders.

Die kleine Flasche WD40 passt locker in den Rucksack. Ich bin damit in der Eifel gewesen und dann an der Ostsee und im Thüringer Wald. Wenns regnet (aber das wird ja künftig seltener) muss man eben öfter sprühen.

Luxusversion wäre DID ERV. Bill hat dazu schonmal was hier geschrieben.

Grüße
Ronald




Hallo Roland,
Deine Meinung reicht mir eigentlich meistens... :-)
Das heißt natürlich nicht, dass kein anderer mehr schreiben soll!!
Nun, Wieres bietet eben X oder O an, darum diese Auswahl. Was das Schmieren betrifft, so bevorzuge ich einfaches Haftöl aus'm Obi und einen Pinsel. Das spart das sprühen, was eh' meistens daneben geht (jedenfalls bei mir).

Gruß

Jan



Wenn Du ein ordentlicher Öler bist, passt eine Standardkette und gibt es weitere nennenswerte Gesichtspunkte:

(Geiz ist geil Version)
Die Ketten gibt es ab etwa 30 Euro im Motorradhandel. Als Meterware im Insustriebereich preiswerter.

Nun kann man rechnen (ausgehend von 20000km mit einer Kette):
30 Euro und nach 5000 km wechseln = 20000 km für 120 Ketteneuro.

Ich hab inzwischen über 5000 km (Kette von RK, ca 50 Euro), diese Saison hält die noch locker. Gehen wir von 10000 km aus, kosten also 20000km 100 Euro.

Jetzt hör ich auf zu rechnen. Für mich rechnet es sich jetzt schon. Und das ist beim Hobby ja gar nicht ausschlaggebend, wenn es in Grenzen bleibt.

(Power-Version)
Auf der Habenseite: weniger Gewicht und mein Hinterrad dreht sich merklich leichter (nachvollziehbar, kein Quark). Außerdem ein Clipschloss, Kette reinigen in der Diesel-Schüssel geht auch ohne Flex. Also nur Vorteile.
Kurzes Schielen zur Geiz ist Geil-Version: alles bei vergleichbaren Kosten.

Nachteil (gilt wohl für Ketten allgemein)
Man muss eben ordentlich ölen und dann wischen (automatische Öler, die immer nur drauftropfen sind in meinen Augen reiner Müll. Egal was für eine Kette).

Die Standardkette muss sicher öfter kontrolliert werden. Aber bei den Preisen zuck ich mit den Schultern und wechsel eben nach 15000 km. Oder 10000km. Ist ja keine große Mühe.

Hoffentlich schreibt jetzt auch ein O- oder X-Ringer ein solch brennendes Pamphlet für seine Kette.

Und, ganz außer Acht gelassen: wir reden hier von um die 50 PS, die an der Kette zuppeln.

Gruß
Ronald





Mist, vor zwei Minuten hab ich die Bestell-Mail abgeschickt.
Immerhin für O, nicht X. Bleibe dann eben beim Bewährten. Trotzdem danke für die Infos!

Gute Nacht

Jan



Hmm da grübel ich jetzt aber. Habe seit über 18000km eine DID -X-Ringkette drauf. Gepflegt wird die mit Dry-Lube ca. im Takt mit den Tankfüllungen und gereinigt etwa alle 1000 km mit Diesel. Das erste Nachstellen war bei etwa 16000km erforderlich. Nach Meiner Schätzung hält die Kette aber bestimmt noch mindestens weitere 10000km. Kosten waren ca. 120€. Wenn ich also auf 30000km kommen könnte dann spare ich mir 5 * Kettenwechsel. In der Zeit kann ich dann lieber fahren.....
Kosten wird's aber dasselbe.

Gruß Andreas.



Ich fahre meine RK XW-Ring-Kette mittlerweile auch schon gute 15.000km und sie hat immer noch Spannkraft wie am ersten Tag. Ich wollte eigentlich immer mal eine Leichtlaufkette verbauen, aber solange es die alte noch tut... Ich schätze, da steckt fast nochmal dieselbe Laufleistung in den Laschen. Das Ding hat rund 90€ gekostet, wer aber langfristig anlegt, ist damit wirklich gut beraten.

Ist wie in unserer Zunft, 2 Leute, 5 Meinungen.



hi jan,
also an deiner stelle, und ich bin ja quasi an deiner stelle, habe ich mir einfach nen scottoiler zugelegt. da wird die kette immer geoelt. da ist die qualitaet der kette auch net sooo wichtig, denn sie wird ja immer geoelt und du brrauchst nur annem raedchen drehen und schon hast du ne fettigere kette (regenwetter) oder ne weniger fettige kette (schoenes wetter).
die kette soll damit mehr als 6 mal so lange halten (unter weltumrundungsbedingungen). ob sie jetzt auch bei mir 6 mal laenger haelt, kann ich net sagen, aber ansgar und ich sind sehr zufrieden mit dem scottoiler.
kosten ca 50 euro. @ ronald: das rechnet sich :D

link: http://cgi.ebay.de/Scottoiler-Automatisches-Kette-schmieren-2-Flaschen-Ol_W0QQitemZ200087722550QQcategoryZ49844QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem



Hey, warum so kompliziert mit den Scottoilern etc. herumfuhrwerken? Ich habe mir selbst einen Kettenöler gebaut:
Hierzu verwendete ich einen schönen, klassischen Tropföler (z.B. eines Vorkriegs-Stationärmotors wie Deutz-,Sendling-, Güldner...-Verdampfer oder einer alten Dampfmaschine). Machte diesen mit Kabelbindern und Draht fest (unter Sitzbank oder an hintere Fußrastenausleger), unten ein Röhrchen+Schlauch dran.
Bevor man losfährt, das Rändelrad oben öffnen,Tropfmenge nach Erfahrung einstellen und los geht es. Beim Abstellen natürlich wieder zudrehen, sonst gibt es eine kleine Pfütze. Verwende übrigens Kettensägenhaftöl pflanzlicher Natur. Das schont das Grundwasser.
Viele Grüße aus Stuttgart,Dominik.

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