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Thema: Skorpion Prototyp Halbschale ? |
Hallo,
weiß jemand evtl. wo/von wem die Halbschale des MZ-Skorpion-Prototypen hergestellt wurde?
Die Bikiniverkleidung auf den Fotos wirkt filigraner, schmaler und flacher als das was später in Polypropylen mit FZR-Scheinwerfer verkauft wurde.
Hat jemand evtl. noch andere Fotos vom Prototypen, so daß sich aus anderen Perspektiven die Konturen genauer rekonstruieren ließen ?
Mit formenbauharzigem Gruß
Jörg
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Uhhh...wer hat den hier den Kilometerlink eingesetzt?
Also an den Prototypenteilen hätte ich auch Interesse.
Warum man wohl das Heck bei der Serie so verlängert hat?
Platz für den Beifahrer kanns wohl kaum sein; mit meinen ziemlich durchschnittlichen 1,78m komm ich beim Sitzen mit dem Podex noch lange nicht an den Höcker. Da ließen sich mindestens 5cm sparen.
Und das traurige Brötchen dahinter hab ich bisher nur einem Bekannten kurzfristig zugemutet, weil er einen Platten hatte.
Könnte also als reiner Notsitz (falls den überhaupt jemand braucht) auch um den gleichen Betrag gekürzt werden.
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Soll es denn unbedingt die Skorpion Halbschale werden ? Ansonsten ist die der Ducati Supermono, auch sehr geduckt in der Optik.
Gruß Mathias
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".wer hat den hier den Kilometerlink eingesetzt?"
War zur Eröffnung der IAA, damit klar wird, wozu man so einen riesigen Bildschirm braucht.
Ursache für das verlängerte Heck sind wahrscheinlich die vorgeschriebenen Mindest-Sitzlängen (StVZO). Hab gestern schon gegrübelt, man müsste an den Plastteilen in der Mitte was rausnehmen und neu verbinden. Heckrahmen entsprechend abflexen, Öltank ein Stück weiter vor. Könnte eigentlich gehen.
Grüße
Ronald
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Da Gewicht bei den Skorpis wohl immer ein Thema ist:
Hat mal jemand ausgerechnet, was man bei Verzicht des zweiten Sitzes einspart? Fallen ja auch Rasten weg.
Auf den Supermono-Bildern bei Gugel hab ich unterschiedliche Versionen der Verkleidungen gefunden. Auch nicht schlecht.
Die Skorpionschale vom Prototypen gefällt mir allerdings noch am besten.
Paßt zum restlichen Design.
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Gerechnet nicht, aber die Rasten hinten können per Flex ab. Dann zwei Löcher je Seite bohren und die Rasten der Aprilia-RS (billigst bei Ebä) bei Bedarf anschrauben. Hab ich so gelöst, weil an meinem Heckrahmen bei Gebrauchtkauf keine Rasten mehr dran waren.
Bild: http://shortfender.schnongse.de/index.php?page_id=17&x_content=89,16
Wenns auf den Sozius nicht ankommt kann man das hintere Teil natürlich durch was leichteres ersetzen. Gewicht abbauen kann man am Heckrahmen jedenfalls reichlich, das Teil ist sehr schwer.
Grüße
Ronald
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Jörg möge mir die Verwässerung seines Threads verzeihen.
Wo wir bei Gewichtserleichterung sind und nach all den Postings über SZR- und Suzirädern, die es ja nur noch gebraucht gibt:
Meine kleine Ducati besitzt Campagnolos.
Die sind aus Elektron (Alu/Magnesium)und extremst leicht.
Hat einer eine Ahnung, ob die Firma noch was in der Richtung macht?
Hab die nur noch in Verbindung mit Fahrradkomponenten gefunden.
Und welche Räder sind auf den Fotos auf dem Prototyp montiert?
Bill sagte ja schon, das der rund 20 Kg leichter war.
Gruß Gert
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Die Duc-Räder sehen so aus:http://perso.wanadoo.es/kombo/Imagenes/VENTO350.jpg
Gabs auch in größeren Dimensionen bis rauf zur 900er Desmo
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Hallo Zusammen,
die 20 Kilo sind keine Zauberrei , nach Heckrahmen und Felgen bleiben nicht mehr viele Kilo´s übrig welche es zu entsorgen gilt. Die Teile sind einfach Blei-schwer umd machen das meiste Gewicht, danach wird es dann erstmal schwieriger so viele Pfunde loszuwerden.
Aber machbar ist dann immer noch ne Menge, jedoch ist der Aufwand grösser als bei diesen "ersten einfach entsorgbaren" Teilen.
Grüsse vom "lightweight" Mattes
P.S.
Ich kämpfe auch um jedes Gramm, jeden Tag an Mir selber und manchmal muss auch meine Mopete leiden !!!!
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Hatte mal vor längerer Zeit an der "Kickstarter"-Debatte teilgenommen.
Möglich, das da auch noch was bei rum kommt.
20 Kilo sind eine Menge, aber dann liegt die Skorpion immer noch 20 Kilo über dem, was ein sportlicher Einzylinder wiegen dürfte.
Ich habe auch mit der ultraleichten Fliegerei zu tun; da wiegt ein ausgewachsenes manntragendes Flugzeug mit Kabine und 50 PS wassergekühltem Rotax-Zwozylinder-Zweitakter unter 140 Kilo.
Das sollte mit einem Mopped doch getoppt werden können.
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augerechnet nicht ab er die Blaue wiegt 155kg vollgetankt mit heftig abgeflextem Serienheckrahmen. Ist noch immer zu schwer. DasRennerle wiegt 122kg vollgetankt mit einer Scheiben und Halbschale. Und mit Batterie. Das ist natuerlich mit Magnesium Raedern. Mit Brembos sind's 127kg.
Bedenke aber, dass die Bimota mit dem nicht gerade leichtem Ducati Motor 137kg wiegt fahrfertig mit ca 100ps und 6" Felge hinten.
Oder andersherum: der 3-Zylinder 1200cc Laverda "Klotz", auch mit ca 100ps am Hinterrad wiegt "nur" 190kg, also kaum mehr als eine Skorpion aus dem Laden - mit Aluraedern.
Das erste Skorpion Protyp wog mit 500cc Rotax Motor 140kg. Fahrbar mit Licht und allem anderen.
Zum Vergleich, meine zugelassene 250er Motobi mit 26PS am Hinterrad wog gerade 105kg fahrfertig. Das ist ungefaehr das gleiche Leistungsgewicht wie eine Skorpion.
b
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Dann kann man es wirklich nur machen wie in der Fliegerei:
Teil für Teil, Schraube für Schraube auf die Waage und mit anderen Fabrikaten vergleichen. Am Hauptrahmen selbst und am Motor wird man nicht sehr viel machen können.
Ausserdem soll es ja schliesslich noch eine Skorpion bleiben.
Aber am ganzen Drumherum sollte doch gespart werden können, ohne, das man einfach nur abbaut.
Nur durch Verwendung leichterer Komponenten.
Ich hab mal vor 25 Jahren eine BMW R65 von 204kg auf 145kg abgemagert.
Trotz Umrüstung auf 900ccm und Ducati-Halbschale.
Grösster Posten war der E-Starter (damals baugleich mit dem des Opel Kadett) samt 18Ah-Batterie.
Serienmässig war ja ein Kickstarter; den ersten Funken besorgte eine 1,6Ah Blinkerbatterie aus einer Hercules Ultra.
Gewichtsmässig zweiter Posten war der Ersatz der damaligen Gussräder durch die Speichenausführung, die einige Jahre vorher noch Standard waren und die, wegen des genialen BMW-Prinzips der Konstruktionsähnlichkeit (das sie leider jetzt verlassen haben) problemlos passten.
Der Rest war dann eine Eigenbau-Bank, neue Kotflügel sowie Ersatz der schweren Abdeckungen am Motor über der Lima und dem E-Starter durch GFK-Teile.
Der Druckguss-Lufi-Kasten fiel ganz weg und wurde durch zwei offene Ansaugtrichter aus Gfk(35g/St.)ersetzt.
Allein die Umrüstung der Boge Hinterraddämpfer auf die geilen Luftfederbeine von Fournales brachte 1,8Kg.
Die Serienteile wogen mehr als das Doppelte.
Dadurch kam ich unter dem Strich dann auch mit einer statt zwei Scheiben am Voderrad aus, was wiederum 1,5Kg brachte.
Dann waren da noch leichtere Spiegel, Blinker aus dem Zubehör, eine leichte KnoScher-Rastenanlage.
Die Lenhardt&Wagner 2in1-Anlage, die ich gerne noch gehabt hätte, fiel in dem Zeitraum des Umbaus leider aus deren Programm.
Macht schon Spass, so eine Aktion.
Man braucht aber Zeit und natürlich ein Zweitmopped zum Fahren.
Der Umbau hat, u.a. wegen chronischem Geldmangel, 2einhalb Jahre gedauert.
Aber um wieder auf Jörgs Überschrift zu kommen:
Ich arbeite beruflich mit Kunststoff.
Wenn jemand das Original auftreibt, lässt sich ohne Kratzer am Lack eine Form erstellen, mit der man das Teil dann auch wahlweise in Kohle herstellen kann.
Das gilt auch für die Heckpartie.
Gruss Gert
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Hallo gert,
Du arbeitest mit Kunststoff? Interessant.
Zwar halte ich nicht die Kanzel für das eigentliche Stylingproblem der Skorpi, sondern die Heckverkleidung von Sport und Replica. Aber der Werkstoff ist ja der gleiche... :-)
Ich hätte gern ein Heck, das zum einen so schlank ist wie das der Tour, zum anderen aber Einzelsitz und Höcker hat wie die Sport. Und natürlich etwas kürzer ist als beide.
Wäre das nicht ein Projekt? Vielleicht finden sich ja hier im Forum noch mehr Interessanten dafür. Ich wäre schon mal einer, und Ronald bastelt ja auch gerade an so etwas ähnlichem...
Grüße
Jan
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