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Thema: Ölverbrauch


Hallo Nils.
Weshalb genau hast Du das Gefühl, dass es die Kupplung nicht mehr lange macht? Rutscht sie? Oder trennt sie nicht schön?
Also wenn das Spiel stimmt, so müsste alles ok sein. Einstellbar unten am Ausrückhebel rechte Motorblockseite (zwei SW 13 an Bowdenzugaufnahme oberhalb Ausrückhebel).
Und wenn man sie auch immer pfleglich behandelte, also nicht schleifen ließ, müsste die erste Kupplung über 100000km halten. Aber dies kann man nicht pauschalieren.
Lass Dir ja keine neue aufschwatzen, weil dir zum Beispiel eine Werkstatt sagte:"Oh, bei dem km-Stand ist eine neue fällig" oder "Das Verschleissmaß ist unterschritten" oder "Die Stahlscheiben sind nicht mehr ganz plan"...
Glaub mir, die erste hält ewig, und das nicht nur bei Langstrecke. Einfach nicht anrühren, wenn nicht notwendig.
Meine erste hat nun 97953 km runter. Das Einzigste, was ich nach mehrmaliger Nachstellerei tun musste: Den Ausrückhebel unten um einen Zahn versetzen, um mit der Nachstellerei quasi wieder "von vorne beginnen" zu können.
Viele Grüße, Dominik.
P.S. an Bill und Torsten: Ich halte Synthetiköl auch für eine überflüssige Sache.



P.S. an Bill und Torsten: Ich halte Synthetiköl auch für eine überflüssige Sache.

Na, na, nicht zu viel Lob! So flüssig ist es nun auch wieder nicht. ;-)



Also meine Skorpion braucht scheinbar gar kein Öl....

Sie hat jetzt knapp 75.000 auf der Uhr, (Motorüberholung bei ca. 48.000).
Nach der Inspektion habe ich ca. 3000 km gefahren und bisher
fehlt noch nix. Wobei ich sagen muss, dass man auf dem Peilstab
sauberes Öl auch nur seher schwer sehen kann.



Wobei ich sagen muss, dass man auf dem Peilstab
sauberes Öl auch nur seher schwer sehen kann.


Das stimmt. Ich habe meinen Ölpeilstab mit Schleifpapier etwas aufgerauht, so dass er metallisch blank ist. Damit geht es einigermaßen. Ausserdem habe ich mir eine Markierung am Öltank angebracht, die etwa Normalstand anzeigt. Wenn der Lichteinfall günstig ist, sieht man den Füllstand auch von der Seite und braucht den Peilstabdeckel nicht abschrauben.

Überhaupt wundert es mich, warum MZ nicht eines der dicken Rahmenrohre als Öltank verwendet hat. Das würde einiges an Scherereien ersparen z.B. mit den Ölschläuchen, die an 1001 Stellen scheuern. In der Produktion hätte das wahrscheinlich auch Zeit und Geld gespart.




Hallo Torsten.
Das mit den Schläuchen stimmt.Habe einen mal austauschen müssen, als es unter der Sitzbank undicht wurde, es war glaub ich der Rücklaufschlauch in den Öltank. Bei mir sind nun auch inzwischen alle porös bzw. leicht rissig. Scheuerstellen gibt es sehr viele, diese polsterte ich in weiser Vorraussicht aber so vor drei Jahren ab.
Viele Grüße,Dominik.



Ich versuche auch, den ganzen Scheuerstellen Herr zu werden aber jedes mal, wenn ich nur etwas genauer hin schaue, finde ich wieder neue. Hat wohl damit zu tun, dass ich beruflich auch auf sowas acht geben muss.

An meiner Skorpion sind schon ab Werk manche Ölschläuche extra ummantelt.
Was mich wundert ist, dass viele Maschinen recht hohe Laufleistungen haben und scheinbar nicht zwangsläufig undicht werden. Wenn ich an meiner gar nichts gemacht hätte, wäre da spätestens bei 25000km an mindestens 2 Stellen was durchgescheuert gewesen. Ausprobieren wollte ich es nicht.

Man merkt deutlich, dass die Skorpion der erste Versuch war, ein westlich geprägtes Motorrad zu bauen. Mit Modellpflege hätte man aber einiges verbessern können. Dass ich an einer Maschine aus Bj. 2000 noch solche Probleme feststellen muss, ist schon etwas schwach.





bei keinem der dreien (1994, 1995, 1998) die habe bzw hatte waren oder sind Oelschlaeuche durchgescheuert. Auch sind keine andere Schlaeuche durchgescheuert. Wohl sind nach kurzer Zeit aber praktische alle, ob Bremsfluessigkeit, Benzin, Wasser, oder Oel bruechig/rissig gewesen. Mit Ausnahme der beiden Oeldruckschlaeuchen: der unten am Tank mit dem Grobsieb hin und der oben am Tank zurueck. Bei den beiden war bis heute nicht das geringste. Es ist der Druckausgleichschlauch, der kleinere ebenfalls am Tank oben angeschlossene, der seicht.

Ausser bei der SR, haben auch die Strassen-Yamahas separate Oeltanks, soweit sie Trockensumpschmierung haben. Koennte natuerlich damit zu tun haben, dass sie, anders als die SR, keinen Rueckgratrahmen haben. Die von Ronald aufgenommene Egli SOS hat, wie bei Egli immer, den Oeltank im Rahmenhauptrohr; das war von Anfang an seine Masche.


b



bei keinem der dreien (1994, 1995, 1998) die habe bzw hatte waren oder sind Oelschlaeuche durchgescheuert. Auch sind keine andere Schlaeuche durchgescheuert.


Ich warte lieber nicht, bis etwas durchscheuert und auf dem Hinterreifen landet.
Bei einer Ölleitung, die an einer fast messerscharfen Verkleidungshalterung anliegt und nach 12000km schon eine 2mm tiefe Kerbe hat, kann man davon ausgehen, dass das nicht mehr lange gut geht.

Ein Glück, dass der TÜV da normalerweise nicht nachschaut.



Ganz interessantes Thema mit ganz interesanten Beiträgen!
Zu meinem Teil kann ich nur sagen, ich fahre jetzt meine zweite Tour, es ist fast egal, was ihr da reinschüttet. Meine Erste hatte schon immer gesoffen, nicht so viel Sprit, aber ganz gut Öl. Hab dann auch, weils mein allererstes Neufahrzeug war, nur das Beste und teuerste reingeschüttet was es gab. Dann kam der Bund, das Geld wurde weniger, es gab nur noch Billigware aus dem REAL. Und? Nichts passiert! Fahrleistungen, Benzin und Ölverbrauch, alles das gleiche wie vorher. Ein Bekannter hat mir dann mal gesagt, dass das Öl aus dem Supermarkt nicht schlecht ist. Wenn die Raffinerie z.B. jetzt das superteuere CASTROL produziert und abgefüllt hat, und dann noch was übrig ist, und dann von dem fast so teuerem MOBIL OIL von vor zwei Wochen auch noch was übig war, na dann, dann wirds halt zusammengeschüttet und im REAL oder WALMART oder so als Eigenmarke für zweifuffzig der Liter verkauft. Dass mir dann der Motor nach recht zuverlässigen 85000km aufgrung eines Risses im Getriebe (Ölverlust!) um die Ohren geflogen war, lag laut Aussage vielwissender Leute jedenfalls nicht am Öl!!!.

Meine jetzige und zweite Tour hat jetzt 23000 km runter und noch keinen Tropfen Öl verbraucht. Eher habe ich das Gefühl, dass es manchmal mehr wird, was ja nur zu bedeuten hat, dass wohl Benzin sich untermischt. Ich glaube jedenfalls nicht, dass meine Nachbarn aus lauter Nächstenliebe mein Öl auffüllen, wenn ich nicht da bin.

Und falls es noch interessiert, als erstes Auto hatte ich einen gebrauchten D-Kadett, mit 250000km übernommen, mit 423000 verschrottet. Hat nur das Wechselöl von meinen Kumpels gesehen. Ist dann nicht wegen Motorschaden versrottet worden. Mein jetziges Auto, ein Corsa B 3 Zylinder, 245000km kat noch nie einen tropfen Öl verbraucht und hat seit Ende der der Garantie nur das Billigste Öl vom billigsten gesehen.

Als dann, die Ölbarone freuen sich besimmtund kaufen sich noch nen Bentley oder ne Jacht oder ne 747 von eueren schwer verdienten Kröten. Muss jeder selbst wisse, wo die Schmerzgrenze bei jedem selbst liegt...

Grüsse von Jörg



@ Bill

Der Dosenrahmenzentralrohroberzug dient bei dem Ding als Behälter zur Kurbelgehäuseentlüftung, der Öltank war eine rechtsseitig angebrachte Dünnblechstahlschweißarbeit.

@ Gero

Hab' ich doch gut aufgepaßt, oder ?!?

Gruß an alle
Jörg



...ja.
Der Kluge läßt sein Licht leuchten, der Weise erleuchtet andere. (N.N.)



Überhaupt wundert es mich, warum MZ nicht eines der dicken Rahmenrohre als Öltank verwendet hat. Das würde einiges an Scherereien ersparen z.B. mit den Ölschläuchen, die an 1001 Stellen scheuern.


Hatte ja schon an anderer Stelle über meine Heckrahmenmodifikation zum Schutz des Ölschlauches berichtet, hier ein paar Fotos:



Damit wird der Schlauch nicht mehr so brutal um 90° geführt (wofür er eigentlich auch zu kurz ist), sondern schön seicht über 2 x 45°. Als Stopfen habe ich dann einen Korken verwendet. Mir Kabelbinder dafür sorgen, daß die Blechmutter für die Seitenverkleidung nicht den Schlauch beschädigen kann.

Mit einer dünnen (nicht die normalen, das wird zu grobschlächtig) Flexscheibe sauber abschneiden, Kanten entgraten und noch mit Schleifpapier schön abrunden. Da der Heckrahmen eh' zum pulverbeschichten sollte, kein Problem. Man kann aber sicher auch lokal der Korrossion vorbeugen, die Stelle ist ja nicht sichtbar.



So, jetzt Moto-GP,
Gruß aus der Oberlausitz





Das Problem mit den Scheierstellen tritt nicht nur an dieser einen Stelle auf.

Bei der erheblichen Serienstreuung wird es wohl an jeder Maschine eigene Stellen geben, wo es mehr oder weniger scheuert.
Im Moment habe ich keinen Anlass, die Verkleidungen abzubauen.
Bei Gelegenheit mache ich mal ein Foto von den Stellen, die ich an meiner Tour für kritisch halte bzw. wo ich etwas gegen das Scheuern unternommen habe.
Übrigens kann sogar ein ungünstig sitzender Kabelbinder über längere Zeit in den Schlauch einschneiden. Normalerweise ist dann am Gewebe Schluss aber ein mulmiges Gefühl bleibt.

So aufwändige Aktionen wie Beschichten oder mit der Flex anpassen sind vielleicht für eine Replika akzeptabel (obwohl dadurch der Originalzustand verändert wird ) aber bei einer normalen Sport oder Tour müsste ich von MZ noch die Arbeitsstunden bezahlt bekommen.
Da fahre ich doch lieber ein bisschen mit der Kiste herum.

Ich persönlich empfehle niemandem, der mich auf meine Skorpion anspricht, das Motorrad zu kaufen, wenn er ein problemloses Bike sucht.
Mit einer ER5 ist man 100%ig besser bedient, obwohl die Skorpion vom Konzept her einen robusten und alltagstauglichen Eindruck macht.
Der Preis für die Exklusivität des Skorpionfahrens ist doch recht hoch.



Zitat Torsten (Thema: Grüße):
Ich habe mich entschieden, meine Tour, bis auf nötige technische Verbesserungen, möglichst nicht zu verändern. Zerbastelte Zxemplare fahren genügend herum.


Ich denke, daß ist eine nötige technische Veränderung. Unter "verbastelt" verstehe was anderes (OK, der Thread hatte nicht direkt mit der Verlegung der Ölleitung zu tun).

Zitat Torsten:
So aufwändige Aktionen wie Beschichten oder mit der Flex anpassen sind vielleicht für eine Replika akzeptabel (obwohl dadurch der Originalzustand verändert wird ) aber bei einer normalen Sport oder Tour müsste ich von MZ noch die Arbeitsstunden bezahlt bekommen.
Da fahre ich doch lieber ein bisschen mit der Kiste herum.


Habe ich auch bei meiner Sport gemacht, nachdem es genau da die Ölleitung brüchig wurde. Dazu muß man nicht unbedingt den Heckrahmen ausbauen, geht auch, wenn die Stelle nur "freigelegt", geflext und anschließend Farbe aufgepinselt wird. Ich wollte halt mal eine Lösungsmöglichkeit zeigen.

Ich halte es für alle akzeptabel, nicht nur für Replica. Und was die Veränderung des Originalzustandes angeht, das sehe ich auch so: Ist 'ne Wertsteigerung :-), denn da geht garantiert kein Ölschlauch mehr flöten.

Gruß aus der Oberlausitz
PS: Rossi kann also nun die letzten 6 Rennen ganz easy angehen - er hat nichts mehr zu verlieren (zumindest nicht mehr den Weltmeistertitel). Ja ich weiß, abgerechnet wird zum Schluß.



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