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Thema: Kettenblatt Verschraubung


Nachdem mir nun zum dritten mal eine Schraube der Kettenblattverschraubung abgeschert ist, habe ich beim lokalen Normteilehändler anständige Schrauben bestellt: M8x1x35, 10.9 + dazugehörige selbstsichernde Muttern.
Werde diese trotzdem noch mit Loctide sichern, da die serienmäßigen Sicherungsbleche gegen eine abgerissene Schraube auch nichts ausrichten konnten. Außerdem neigen sie dazu selber durchzureißen.
Das Problem trat bei unseren beiden Skorpionen in regelmäßigen Abständen auf.
Der Kettenblatthalter hat konische Bohrungen, so daß die Schrauben entgegen ihrem Verwendungszweck auf Scherung beansprucht werden.
Eine akzeptable Flächenpressung kann also nur mit festeren Schrauben erreicht werden.
Kann hier jedem nur empfehlen ab und an ein Auge darauf zu werfen.
Normalerweise passiert nicht sehr viel. Der Schraubenkopf fliegt einfach weg.
Vorgestern allerdings hat mir die auswandernde Schraube (bei 170km/h) dermaßen meine Alu-Schwinge zerspant, daß sie jetzt beim Schweißer liegt....

Sollte jemand auch auf festere Feingewindeschrauben umrüsten wollen und bei der Beschaffung Schwierigkeiten bekommn, kann er gerne mehlen- ich mußte mangels Lagerbestand eine 200er VE kaufen. Habe also für die nächsten drei Inkanationen genug davon...
Für die Baghi gilt dasselbe- jetzt natürlich mit anständigem Sechskant.

Jörg



Hi Jörg,
das klingt unlustig... Bei unserer Rennmaschine (Suzi, igitt) haben wir die Schrauben mit Flugzeugdraht gesichert. Das hält, ist ber für den Alltagsgebrauch sicher nicht der Brüller.
Schneidest Du das Feingewinde einfach rein?

Jürgen!



Hi Jörg,

M(u)Z selbst hat ab 1997/98(?) keine Sicherungsbleche mehr benutzt, sondern selbssichernde Muttern. Da aber die "hohe" Ausführung (sind fast doppelt so hoch wie normale) einsetzen! Im Erstzteilkatalog von '2000 sind Schrauben M8x35-10.9-A4K-Sechskantschrauben angegeben, zu den Muttern gibt's keine Angaben. Keine Sicherungsbleche mehr.
An meiner Sport blieben die Schrauben mit Sicherungsblechen nie fest (Materialwanderung der Bleche). Seit ich dann die Sicherungsbleche an Stelle "hoher" selbstsichernder Mu's weggelassen habe, gab es nie wieder lockere Schrauben bzw. Kettenblätter. Ich benutze für mein Alu-Blatt (http://www.wieres.de) außerdem Innensechskantschrauben mit flachem Kopf. Loctide kann sein, aber nur "mittelfest", "hochfest" muß zum Lösen erwärmt werden ...

Gruß aus der Oberlausitz



in 10 Jahren Skorpion, hatte ich exakt 1mal das Problem - mit dem Rennerle, und das waren Inbus-Senkschrauben; die Alublaetter waren ja alle angesenkt dazu. Ich habe auf Titan umgeruestet; wenigstens kann man da den Schluessel vernuenftig ansetzen, ohne das Loch rund zu fraesen. Seit letztem Winter sind es wieder normale Hex Schrauben in Titan aber nicht Feingewinde. Haette ich schon gern aber ist nicht, jedenfalls nicht bezahlbar. Die Traeger der Brembo Raeder sind eh anders...
Selsbstsichernde Muttern habe ich von Anfang an benuetzt. Vermutlich habe ich deshalb nie Probleme. Auch sind die Scherkraefte bie meiner kurzen Uebersetzung geringer. Und die Belastung von Lagern und Getriebe.
Mit Loctite habe ich's nicht so; bei ordentlicher Konstruktion genuegt das vorgeschriebene Anzugsmoment voellig. Insofern ist Joerg's Loesung mit Feingewinde richtig da das Anzugsmoment viel hoeher ist.
Haeufig bewirkt Loctite genau das, dass man die Verschraubung nie wieder aufkriegt; speziell beim Skorpion Tank, habe ich genau dies viel zu oft erlebt. Dann ist auch Loctite nicht gleich Loctite: meist aber findet 270 Anwendung und dieses ist nur bedingt richtig. Die Anwendungsliste ist ungefaehr 2 Din A4 Seiten lang...

b



jaja, dieses leidige thema...

nachdem mir dieses vor 9 jahren bei meiner 94er tour im frankreich-urlaub passiert ist, hat meine schwinge nen schönen kratzer, und die muttern dank der ansässigen peugeot-kfz-werkstatt diese sägezahn-unterlegscheiben (ich komm grad nich drauf wie die heißen...). das hält. bis jetzt. immer noch.

mfg,
bernhard

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